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Donnerstag, 24.05.2012

Lärmaktionsplan Brühl: Anwohner der Römerstraße können den Anspruch auf Fördermittel überprüfen lassen

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Entwurfs des Lärmaktionsplans der Stadt Brühl hat der zuständige Straßenbaulastträger - der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein Westfalen - für die L 183 (Römerstraße) Details zu Lärmschutzmaßnahmen mitgeteilt.

Danach können nach dem bisherigen Stand der gültigen Vorschriften und Richtlinien und der örtlichen Situation keine aktiven Lärmschutzmaßnahmen (Wälle, Wände, Wall/Wand-Kombinationen, lärmmindernde Fahrbahnoberflächen, Teil- und Vollabdeckungen, Einhausungen) ergriffen werden. Jedoch besteht die Möglichkeit für Eigentümer von betroffenen Wohngebäuden, eine Überprüfung auf Bezuschussung von passivem Lärmschutz im Rahmen der Lärmsanierung zu beantragen.

Anwohner der Römerstraße werden gebeten, bei Interesse den Antrag an den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein Westfalen, Regionalniederlassung Ville-Eifel, Jülicher Ring 101-103 in 53879 Euskirchen zu senden. Die eingehenden Einzelanträge werden dann von dort aus bearbeitet.

Passive Lärmschutzmaßnahmen sind bauliche Verbesserungen an Umfassungsbauteilen schutzbedürftiger Räume, zum Beispiel der Einbau von Schallschutzfenstern oder Lüftern Aufwendungen für den passiven Lärmschutz können bis zu 75 Prozent erstattet werden. Erstattungsberechtigter ist der Eigentümer des Grundstücks mit der baulichen Anlage, Wohnungseigentümer oder Erbbauberechtigte. Mieter und Pächter sind nicht erstattungsberechtigt.

Es wird darauf hingewiesen, dass passive Lärmschutzmaßnahmen nur für Zimmer gewährt werden, die nicht nur zum vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt sind. Hierunter fallen nach den Richtlinien für Verkehrslärmschutz Räume, die überwiegend zum Schlafen benutzt werden und Wohnräume. Nicht schutzwürdig sind z.B. Bäder, Toiletten, Treppenhäuser, Flure und Lagerräume sowie gewerblich genutzte Räume (Büro-, Praxis- und Laborräume, Aufenthalts- oder Schlafräume in Übernachtungs- und Beherbungsbetrieben).

Für die nachtgenutzen Räume mit zusätzlich sauerstoffverbrauchenden Energiequellen (Gasherde, Gasdurchlauferhitzer, Kohleöfen) werden die angemessenen Kosten für die Anschaffung und den Einbau von Lüftungseinrichtungen übernommen.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Planung, Umwelt, ÖPNV, Lokale Agenda 21 und Soziale Stadt der Stadt Brühl, Tel.: (02232) 79-5141.





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