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Mittwoch, 21.08.2013

Förderung für barrierefreien Umbau von Bushaltestellen bewilligt

Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland hat den barrierefreien Ausbau und Umbau aller Brühler Bushaltestellen in sein Förderprogramm aufgenommen. Dieser wird nun in zwei Bauabschnitten in den kommenden 6 Jahren sukzessive umgesetzt.
v.l.n.r.: R. Mohlberg, Beigeordneter G. Schiffer, Bürgermeister Michael Kreuzberg, M. Schulz
Großbildansicht v.l.n.r.: R. Mohlberg, Beigeordneter G. Schiffer, Bürgermeister Michael Kreuzberg, M. Schulz

Bürgermeister Michael Kreuzberg freut sich, dass die jahrelange Vorplanung nun abgeschlossen ist und mit dem Ausbau von Haltestellen noch in diesem Jahr begonnen werden kann. Die Förderung für die ersten 64 Haltestellen beträgt knapp 850.000,00 €. Dies entspricht einer Förderquote von 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Differenz zu den Gesamtkosten Höhe von 136.000,00 € wird mit Mitteln der Stadt Brühl finanziert.

Ziel einer barrierefreien Gestaltung von öffentlichen Lebensräumen ist es, behinderten Menschen eine unabhängige Lebensführung und volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Durch die demografische Entwicklung rücken auch die Mobilitätsbedürfnisse älterer Menschen in den Mittelpunkt der Daseinsvorsorge. Barrierefreie ausgebaute Bushaltestellen tragen somit auch zu einer selbstbestimmten Mobilität im Alter bei.

Die Umrüstung der Haltestellen erfolgt nach dem Leitfaden "Barrierefreiheit im Straßenraum" des Landesbetriebes Straßenbau NRW. Barrierefreie Haltestellen sind in erster Linie durch eine hohe Bordanlage für einen ebenerdigen und komfortablen Busein- und Ausstieg gekennzeichnet. Zu den weiteren Merkmalen zählen ausreichende Aufstellflächen für Fahrgäste und Rangierflächen für Rollstuhlfahrer sowie die Verlegung von kontrastreichen und fühlbaren Führungselementen im Boden für Sehbehinderte.

Die Reihenfolge, nach welcher der Umbau an den einzelnen Standorten vorgenommen wird, bestimmt sich aus einem Mix unterschiedlicher Faktoren. Dazu zählen in erster Linie die Fahrgastzahlen an den Haltestellen aber auch die Erreichbarkeit von Seniorenwohnheimen, kulturellen und sonstigen sozialen Einrichtungen oder Schnittpunkten mit dem Schienenverkehr.

Diese Investitionsmaßnahme des Zweckverbandes Rheinland ist ein wichtiger Beitrag für eine gut ausgebaute Infrastruktur des Nahverkehrs, ohne die kein qualitativ hochwertiges Angebot der Verkehrsunternehmer geschaffen werden kann. Dafür werden jetzt in Brühl durchschnittlich 15.500,00 € pro Bushaltestelle investiert.





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