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Donnerstag, 22.08.2013

Familien- und Kinderbüro mit zusätzlicher Mitarbeiterin

Der 1. August 2013, der Tag des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr, liegt nun bereits einige Wochen hinter den Mitarbeiterinnen des Familien- und Kinderbüros.
vlnr: Frau Ernst und Frau Dummermuth
Großbildansicht vlnr: Frau Ernst und Frau Dummermuth

Der Ansturm konnte gut bewältigt werden. Für alle Brühler Kindern konnte ein Platz in einer Kindertagesstätte oder einer Tagespflegestelle bereit gestellt werden.
Aufgrund des hohen Beratungsbedarfs der Eltern, hat Bürgermeister Michael Kreuzberg entschieden, das Beratungs- und Vermittlungsteam zu vergrößern.
Die Eltern wissen häufig noch nicht so rech, welche Betreuungsmöglichkeiten es gibt, wie sich diese voneinander unterscheiden und welche letztendlich für das Kind, seine Förderung und die gesamte Familiensituation die Beste ist. Neben Birgit Ernst und Doris Kallmeyer steht nun zusätzlich noch die praxiserfahrene Erzieherin Christa Dummermuth als Beraterin zur Verfügung.
Neben der Elternberatung und Vermittlung in eine Kindertagesstätte oder eine Tagespflegestelle, obliegt den Pädagoginnen des Jugendamtes die Akquisition und Ausbildung neuer Tagespflegepersonen, aber auch deren Überprüfung und Begleitung.
Erfreut zeigt sich Birgit Ernst, die den Tagespflegebereich beginnend mit 20 Plätzen im Jahr 2006 aufgebaut hat, darüber, dass im letzten halben Jahr der Verein "Kindertagespflege Brühl e. V." gegründet wurde.

Dem Verein gehören mehr als 30 Tagespflegepersonen an. Im gesamten Stadt gebiet können über 170 Plätze in der Tagespflege angeboten werden.
Der Verein hat sich nicht nur als Interessenvertretung und Ansprechpartner der Stadt positioniert, sondern will auch, erläutert Vorstandsmitglied Kerstin Brodd, die Kindertagespflege als qualitativ hochwertige Form der Kinderbetreuung stärken. Diese Zielsetzung findet im Jugendamt großen Zuspruch, denn auch dort gehört die weitere Qualitätssteigerung zum wichtigsten Aufgabenbereich im zweiten Halbjahr.

So wird derzeit eine Qualitäts-Checkliste vorbereitet, die den Eltern erlaubt, verschiedene Qualitätsmerkmale in jeder Tagespflegestelle zu erkennen.
"Die Ergebnisse werden an die Tagespflegestellen weitergeleitet, damit, noch besser auf die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern eingegangen werden kann."
"Aber auch das", so Lorenz Schmitz, Leiter des Jugendamtes in Brühl, "werden wir gemeinsam mit den Tagesmüttern und Tagesvätern vorbereiten, denn mir liegt eine enge und vertrauensvolle Kooperation sehr am Herzen, die durchaus von einer großen Meinungsvielfalt geprägt sein kann".
Ganz wichtig ist vielen Eltern auch die Sicherheit, dass ihr Kind im Krankheitsfalle der Tagesmutter von einer dem Kind bekannten Person betreut wird. Dafür bieten sich mehrere Möglichkeiten an, darunter das gegenseitige Vertreten der Tagespflegepersonen in einem Stadtteil. "Denkbar sei aber auch in zwei Kindertagesstätten, zum Beispiel im Norden und im Süden der Stadt jeweils einen so genannten Kindertagespflegestützpunkt aufbauen. Diese Stützpunkte wären den Kindern bekannt, den Erzieherinnen die Kleinen vertraut, so dass die Eltern unbesorgt ihren Nachwuchs dort im Bedarfsfalle betreuen lassen können.
Bis zum Jahresende soll gemeinsam mit allen Brühler Kindertagespflegepersonen ein funktionierendes Modell entwickelt werden.





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