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Freitag, 06.09.2013

Bürgermeister Kreuzberg eröffnet Zentrum für Kinder und Familien in Vochem

Der Brühler Bürgermeister war sichtlich erfreut darüber, dass er rechtzeitig nach Beendigung der Sommerferien dieses wundervolle Gebäude seinen neuen Bestimmungen übergeben konnte.
Bürgermeister Michael Kreuzberg eröffnet neues Zentrum für Kinder und Familien in Vochem
Großbildansicht Bürgermeister Michael Kreuzberg eröffnet neues Zentrum für Kinder und Familien in Vochem

"Ich bin mit allen Brühlerinnen und Brühlern und darunter insbesondere den Vochemern mächtig stolz darauf, dass der Rat der Stadt Brühl unter meinem Vorsitz im Jahre 2011 die mutige Entscheidung getroffen hat, eine solch großartige Bildungs- und Betreuungseinrichtung zu finanzieren."
Immerhin kostete alleine der Neubau 4.075.000 Euro. "Das ist eine erklecklicher Betrag für unsere Stadt, aber eine - wie ich meine - kluge Investition in das Humanvermögen unserer städtischen Gesellschaft, die sich langfristig auszahlen wird", so begrüßte Kreuzberg die gut 200 Gäste aus Politik, Verwaltung und Handwerkerschaft.

Die frühkindliche Bildung und Betreuung der Brühler "Pänz" ist nach Kreuzberg eines der wichtigsten Anliegen als Bürgermeister der Schlossstadt. Deshalb hatte der Verwaltungschef die Mitarbeiter/-innen des Jugendamtes aufgefordert sicherzustellen, dass ab 1. August jedes Brühler Kind ab einem Jahr auf Wunsch der Eltern einen Betreuungsplatz bekommt. Das ist auch hervorragend gelungen, denn landesweit nimmt Brühl einen der Spitzenplätze bei der sog. Betreuungsquote ein. Hierfür bedankte sich Kreuzberg sehr ausdrücklich bei den Mitarbeitern des Jugendamtes, die unter der Leitung von Lorenz Schmitz einen "sehr guten Job" gemacht habe.
Kreuzberg hob aber auch hervor, dass ihm ebenso wie die quantitative Versorgung mit einer ausreichenden Anzahl an Plätzen auch die Qualität der Förderung der Brühler Kinder am Herzen liege.
"Deshalb", so Kreuzberg "meine ich, dass es jede Anstrengung lohnt die Eltern dabei zu unterstützen, das Bildungspotential ihrer Kinder zu erkennen, Anregungen für die Förderung zu geben und damit eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Aus diesem Grunde verfügt das Haus nicht nur über Räume zur Kinderbetreuung , sondern auch dank der finanziellen Unterstützung der Bezirksregierung über eine internationale Mediathek, ein Atelier bzw. Labor bzw. Werkraum und einen Beratungsraum für den Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes, die Erziehungsberatungsstelle und die Elternbegleiterin, Frau Akele, deren Funktion bisher als Bildungslotsin beschrieben wurde".

Besonders herzlich bedankte sich Kreuzberg beim Architektenteam Kuchem und Ramseger, das dieses markante Gebäude, das dem Stadtbild an dieser Stelle wegen seiner außergewöhnlichen Architektur sichtbar gut tut, entworfen hat. Allerdings vergaß er auch nicht seine Anerkennung allen Handwerkern und Fachingenieuren, die für den Bau des Bauwerkes verantwortlich waren und nicht zuletzt dem verantwortlichen Mitarbeiter der Gebausie, Herrn Marcus Hollmann, auszusprechen.

Das neue zweistöckige, selbstverständlich barrierefreie Gebäude bietet auf zwei Etagen und 1400qm Nutzfläche folgende Möglichkeiten:

- 40 Kinder unter 3 Jahren konnten zum 1.9. aufgenommen werden. Für diese Altersgruppe bestand bislang in Vochem ein zu geringes Platzangebot zur Verfügung. Insgesamt werden in der 5-gruppigen Tagesstätte werden ca. 90 Familien und über 100 Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Eintritt in die Schule von 23 Erzieherinnen und Erziehern unter der Leitung von Frau Sonja Debus begleitet.

- Die im Jahre 2007 von der damaligen schwarz-gelben Landesregierung angestoßene Entwicklung von Kindertagesstätten zu Familienzentren ist von der Stadt Brühl begrüßt und für den Stadtteil Vochem genutzt worden. Die vielfältigen Angebote der Elternbildung und- beratung können im Neubau in wesentlich größerem Umfang als bisher durchgeführt werden. Dies wird durch die zusätzlichen neuen Räume für die Angebote der Kooperationspartner im 1. OG und das sog. "Elterncafé" möglich. Im Familienzentrum arbeiten unter der Koordination von Herrn Bayer derzeit 15 Kooperations-Partner eng zusammen. Die bestehenden Aktivitäten werden fortgeführt und neue Angebote können von Vochemer Familien besucht werden. Hier ist z.B. daran gedacht, Babymassagen, Sport und Medienangebote neu ins Programm mit aufzunehmen.

- das Atelier, die Mediathek und den Beratungsraum erweitern die Möglichkeiten zur Förderung und Begleitung von Familienn und Kindern.

- Im Erdgeschoss gibt es eine professionell ausgestattete Küche, so dass auch weiterhin täglich frisch für die Mittagskinder gekocht werden kann. Zwei Köchinnen und zwei hauswirtschaftliche Kräfte versorgen in diesem Jahr 85 Essens-Kinder mit altersgerechter und schmackhafter Kost, die in der neuen Mensa- einem Novum in städtischen Kitas - eingenommen wird.

Abschließend äußerte sich Bürgermeister Kreuzberg noch zu der bisherigen Kindertagesstätte Merseburger Straße 1, direkt hier neben dem Neubau:
"Noch ein Jahr lang wird das Gebäude benötigt, um zwei Gruppen für Kinder ab einem Jahr aufzunehmen. Die Kinder aus diesen Gruppen können dann im nächsten Sommer - sofern die Eltern dies wünschen - in "regulären" Kita-Gruppen aufgenommen werden.
Danach wird das Gebäude abgerissen und ein Teil der dadurch entstehenden Freifläche arrondiert das Spielgelände des neuen Kinder- und Familienzentrums."

Nach einer musikalischen Darbietung der Kita-Kinder durchschnitt Kreuzberg unter begeistertem Beifall der Gäste das Blaue Band und es wurde mit einem Glas Sekt darauf angestoßen, das "dieses Haus für Kinder und Familien ein Ort des Lernens, des Spielens und Entdeckens, der Entwicklung und der Begegnung im Stadtteil sein möge."

Danach strömten die Gäste ins neue Kinder-und Familienzentrum und konnten sich selbst ein Bild von der Großzügigkeit und Helligkeit der neuen Einrichtung machen.
Ausnahmslos alle Besucher/innen zeigten sich in den sich anschließenden Gesprächen bei Kaffee und Häppchen begeistert von der gelungenen Architektur und den tollen Gruppenräumen.
Sie bestätigten somit, was die Mitarbeiter/innen der Kindertagesstätte, die dort schon am Dienstag die Arbeit aufgenommen hatten, zu berichten wussten: "Wir finden hier optimale Arbeitsbedingungen vor", so Leiterin Sonja Debus "und auch die Kinder fühlen sich wohl, obwohl sich manche noch erst in dem großen Gebäude zurechtfinden müssen und auch die Eltern sind voll des Lobes".





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