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Freitag, 07.02.2014

Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl 2014 für Alwin Lay

Der in Rumänien geborene Künstler Alwin Lay, Jahrgang 1984, erhält das mit erstmalig 10.000 € dotierte Preisgeld des 44. Max Ernst Stipendiums, welches zu gleichen Teilen von der Stadt Brühl und der Max Ernst Gesellschaft e.V. finanziert wird.
Alwin Lay Permanent Sparkler C-Print 80x60 2012 (Repro)
Großbildansicht Alwin Lay Permanent Sparkler C-Print 80x60 2012 (Repro)

Das entschied die Fachjury bestehend aus der Vorsitzenden Dr. Arta Valstar-Verhoff, Lutz Fritsch, Jürgen Klauke, Dr. Jürgen Pech (wissenschaftlicher Leiter des Max Ernst Museums), Dr. Achim Sommer (Direktor des Max Ernst Museums), Henning Hosmann (Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Partnerschaften und Tourismus), Gaby Zimmermann als Brühler sachkundige Bürgerin, Dieter H.A. Gerhards (1. Vorsitzende der Max Ernst Gesellschaft e.V.) und stellvertretend für den Bürgermeister Andreas Brandt (1. Beigeordneter der Stadt Brühl).

Alwin Lay schloss 2013 sein Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln in der Klasse von Prof. Johannes Wohnseifer und Prof. Mischa Kuball ab und setzte sein Studium als Gaststudent an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Christopher Williams fort.

Über seine Werke urteilt die Jury: Seine Motive bezieht Alwin Lay aus der umgebenden Wirklichkeit, aus dem Fundus des täglichen Lebens zwischen sprudelnder Kaffeemaschine, brennender Zigarette und sprühender Wunderkerze. Und doch ist hier in der künstlerischen Welt Alwin Lays alles anders - so ganz gegen die Erwartung des Betrachters werden Sehgewohnheiten auf die Probe gestellt, humorvoll verwandelt. Kleine Feuer-Werke brennen unendlich, Maschinen versagen ausweglos, Erwartetes bleibt aus. Im Foto, Objekt und im Video-Loop bleibt der Künstler sich in seiner Bildsprache treu. Das opulente Motiv wird in einen eher kühlen Umraum gestellt, bleibt immer pointiert in der Formulierung. Ausschnitte sind präzise gewählt, Raum klar definiert und wo Farbe eine Rolle spielt, ist sie - sparsam gesetzt - von großer Leuchtkraft. Nirgends sind sie verspielt oder überfüllt, die Bildwelten Alwin Lays, immer aber von starker Klarheit und Leichtigkeit, von erzählerischer Kraft und überraschender, sehr besonderer Poesie.

Die Preisverleihung des Stipendiums erfolgte am 02.04.2014 im Dorothea Tanning Saal des Max Ernst Museums Brühl. Zugleich wurde im Max Ernst Museum Brühl des LVR die Ausstellung mit Werken des Preisträgers eröffnet, welche im Zeitraum vom 03.04. bis 22.04.2014 im Rahmen der Öffnungszeiten des Museums zu sehen ist.





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