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Mittwoch, 23.07.2014

Gute Noten für Jugendämter beim Kita-Ausbau

Bürgermeister Dieter Freytag und Jugendamtsleiter Lorenz Schmitz freuen sich über den "voll im Trend" liegenden Brühler Kita-Ausbau, welcher dem nationalem Bildungsbericht gerecht wird.

Der vor kurzem erschienene nationale Bildungsbericht bescheinigt Kindern in Kitas bessere Bildungschancen. Deshalb ist es wichtig, dass immer mehr Kinder dort früh einen Platz bekommen. Hier wurde in den vergangenen Jahren Gewaltiges geleistet.

Der Turbo-Ausbau in deutschen Kindergärten hat die Betreuungsquote für unter Dreijährige hochschnellen lassen auf durchschnittlich 24% in West- und auf 50% in Ost-Deutschland, mit stetig wachsender Tendenz. Dies gilt auch für das Jugendamt in Brühl. "Wir liegen mit unserer Ausbauquote voll im Trend", freut sich Jugendamtsleiter Lorenz Schmitz über die guten Noten des Bildungsberichts.

Der Vergleich der Zahlen macht den Erfolg deutlich: "Bei uns stehen heute für 43% aller unter Dreijährigen Plätze zur Verfügung. Vor drei Jahren waren es noch 25%".
Der von einer Autorengruppe aus renommierten Instituten verfasste Bericht, der von der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz gefördert wird, gibt den deutschen Jugendämtern Bestnoten für den Betreuungsaufbau.

Eine Schieflage bleibt noch: Kinder aus bildungsfernen Familien und Migrantenkinder - also gerade die, die besonders von früher Bildung profitieren könnten - kommen im Schnitt erst ein Jahr später in die Kita als andere Kinder. "Das gilt auch für unsere Stadt und wir müssen die Zugänge für diese Zielgruppe verbessern. Gerade diese Kinder dürfen den Qualitätszug der frühen Bildung nicht verpassen", ist die erste Reaktion von Bürgermeister Dieter Freytag, der den Bildungsbericht als gute Vorlage für die lokale Entwicklung der Jugendhilfe sieht.
"Dem quantitativen Ausbau müsse nun auch eine qualitative Weiterentwicklung folgen. Die Zeitanteile, die ein Kind bis zur Einschulung zu Hause oder in einer Institution verbringt, haben sich deutlich verschoben", folgert der Brühler Bürgermeister und sieht in dieser Entwicklung einen wichtigen Grund mehr für gute Qualität in den Kitas.

"Wenn wir wirklich wollen, dass Kinder bestmöglich und früh gefördert werden, dann ist die staatliche Verantwortung mit dieser Entwicklung gewachsen", nimmt sich Jugendamtsleiter Lorenz Schmitz selbst in die Pflicht. Damit kleine Kinder sich gut entwickeln können, braucht es viel Fachkunde, möglichst kleine Gruppen und vor allem Zeit.

Erfreulich für die Qualität in Kitas ist die Tatsache, dass trotz des großen Bedarfs an neuen Fachkräften keine Abstriche bei der Qualifikation des Personals oder den Personalschlüsseln gemacht werden müssen und dies, obwohl die Anzahl der pädagogischen Mitarbeiter in Kindertageseinrichtungen seit 2006 bundesweit um 40% zugenommen hat.

Der Ausbau der Ausbildungskapazitäten macht es möglich, dass nahezu allen überall ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen. "Das trifft auch bei uns zu", so Bürgermeister Dieter Freytag. Wir haben in den vergangenen Jahren 35 neue Fachkräfte eingestellt, alle mit guten Qualifikationen."





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