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Donnerstag, 10.12.2015

Alles auf einen guten Weg gebracht: Förderprogramm "Soziale Stadt Brühl-Vochem" erfolgreich

"Vochem - hier findet Leben Stadt", dieses Motto ziert das Stadtteil-Logo der Sozialen Stadt Brühl-Vochem seit dem Jahr 2010. Der Logo-Wettbewerbs-Sieger Furkan Altun hatte damit den Nerv der Jury getroffen. Was damals Einigen fast ein bisschen zu optimistisch anmutete, ist längst Gewissheit in dem bunten und lebendigen Stadtteil. Denn in Vochem hat sich seitdem viel getan.

Als 2009 der Stadtteil Brühl-Vochem in das Förderprogramm "Soziale Stadt NRW" aufgenommen wurde, hatten sich alle Beteiligten viel vorgenommen: galt es doch, aus Vochem wieder einen attraktiven Wohn- und Lebensort zu gestalten und die guten Qualitäten sichtbar zu machen.

Grundlage für Projekte und Maßnahmen bildete ein insgesamt 141 Seiten starkes "Integriertes Handlungskonzept". Den dort ausgewiesenen Handlungsschwerpunkten wie Partizipation, Städtebau, Wohnungswirtschaft, Lokale Ökonomie, Schule und Bildung sowie Integration sollte nun ganz konkret Leben eingehaucht werden.

Die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm ermöglichte es der Stadt Brühl, die Umsetzung der vielfältigen Maßnahmen auch finanziell zu stemmen. Schon mit der Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes betraut, begleitete die DSK, Deutsche Stadt- und Grundstücks-entwicklungsgesellschaft, das Projekt danach auch in der Projektkoordination und im Stadtteilmanagement.

Die ganz offensichtlichen Veränderungen im Stadtteil sind: Vochem hat mit der Neugestaltung des Thüringer Platzes und der funktionalen Aufwertung durch den REWE-Markt ein neues, modernes Zentrum bekommen. Über diese Belebung freuen sich neben den Bewohnerinnen und Bewohnern auch die anderen dortigen Geschäftsleute. Der Neubau des Familienzentrums in der Schöffenstraße macht den Stadtteil für Eltern noch attraktiver, ebenfalls die neue, sicherere Fußwegeverbindung im Bereich der Stiftsstraße, die (nicht nur) die Grundschulkinder gerne nutzen. Rund um die Grundschule wurden die Spiel- und Sportflächen - natürlich mit reger Planungsbeteiligung der Kinder - neu gestaltet und eine Spielwiese an der Römerstraße mit Ballfangzaun und langer Bank eingerichtet.

Deutlich frischer wirkt der Stadtteil nicht zuletzt durch
die umfangreichen Investitionen der Gebausie, die einen großen Teil des Wohngebäudebestands modernisiert und mit Neubauten weitere attraktive Wohnmöglichkeiten geschaffen hat. Am ehemaligen "Fronhof" entsteht ein Neubau der evangelischen Kirche und bringt damit neue Angebote in den Stadtteil und einen Brückenschlag zwischen Hauptstraße und Thüringer Platz.

Die nachhaltig positive Wirkung vieler weiterer erfolgreicher Projekte ist nicht so unmittelbar sichtbar, aber ebenso wichtig: sie betreffen z.B. die Förderung der Integration, das Zusammenleben im Stadtteil, die Beratung der Bewohnerinnen und Bewohner. Projekte zur Förderung von Musik, Kunst und Kultur haben bei den jährlichen Stadtteilfesten "Vochem ist Kult" schon oft zur Bereicherung des Programms beigetragen.
Richtig mit Leben gefüllt wurde die Stadtteilarbeit außerdem durch die vielen tollen Projekte, die durch das Engagement der Vochemer Bürgerinnen und Bürger, oft unterstützt durch die Stadtteilmanagerin und mit finanzieller Unterstützung durch den Verfügungsfonds auf die Beine gestellt wurden.

Zum Ende des Jahres 2015 ist die Förderung für Vochem durch das Programm "Soziale Stadt" des Landes Nordrhein-Westfalen beendet. Daher wird auch das Stadtteilbüro am Thüringer Platz seine Pforten schließen.
Die positiven Veränderungen jedoch nachhaltig zu verstetigen ist allen Akteuren der "Sozialen Stadt Brühl-Vochem" ein großes Anliegen. Zudem hat sich der Stadtteilverein Brühl-Vochem e.V. gegründet, der die lebendige Vereinslandschaft in Vochem weiter bereichert und sich die Ziele der "Sozialen Stadt" auf die Fahnen geschrieben hat. Die Kooperation des Stadtteilbüros mit allen in Vochem tätigen Vereinen war immer ein sehr wertvoller Bestandteil des Projekts und es wäre mehr als wünschenswert, wenn das entstandene Netzwerk erhalten werden könnte.

Durch zusätzliche Räume im Neubau des Familienzentrums sind auch weiterhin Angebote auf kurzem Wege im Stadtteil möglich (z.B. der Stadtbibliothek, der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl oder des Stadtteilvereins). Auch einige Beratungsangebote werden weitergeführt: z.B. wurden Aufgaben der Elternbegleiterin von der Plus-KiTa-Mitarbeiterin im Familienzentrum übernommen und die Stadtteilbetreuerin wird weiterhin als Ansprechpartnerin für Mieter der Gebausie zur Verfügung stehen.

Angesichts der guten und erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre, der weiterhin sehr engagierten hauptamtlichen Akteure und dem großen ehrenamtlichen Engagement vieler Bewohnerinnen und Bewohner für ihren Stadtteil besteht kein Zweifel: Vochem wird den erfolgreichen Weg weitergehen!








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