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Montag, 19.10.2015

Schumaneck Kinderhaus sucht im Auftrag der Stadt Brühl Patenfamilien!

Um jungen, minderjährigen Menschen, die sich ohne Eltern oder andere Sorgeberechtigte auf der Flucht befinden helfen zu können, hat die Stadt Brühl gemeinsam mit dem Schumaneck Kinderhaus und dem Sozialdienst katholischer Frauen ein Konzept entwickelt, wonach die Minderjährigen möglichst in Pflegefamilien untergebracht werden sollen.
Großbildansicht v.l.n.r. Jugendamtsleiter Lorenz Schmitz, Nicole Riffeler-Thomas und Michaela Hüls-Gesing (beide Sozialdienst katholischer Frauen), stellv. Jugendamtsleiterin Marion Flatten, Bürgermeister Dieter Freytag, Bernhard Schumacher (Kinderhaus Schumaneck) und Sozialdezernentin Stephanie Burkhardt

Oft sind es junge Menschen die flüchten mussten, weil sie jede familiäre und soziale Anbindung durch Krieg und Gewalt verloren haben. Sie haben eine prägende Flucht als Weg zu uns hinter sich gebracht und die überwiegende Mehrheit von diesen jungen Menschen strebt eine Integration in Deutschland an; sie sind auf der Suche nach Heimat.

Die Zuständigkeit für die jungen Menschen die in Brühl ankommen liegt beim Jugendamt der Stadt Brühl. Aber auch die freien Träger der Jugendhilfe sind aufgefordert, ihr Wissen und ihre Infrastruktur einzubringen.

So entstand bei Schumaneck die Idee Patenfamilien zu gewinnen, Orte, an denen diese minderjährigen jungen Menschen zunächst Unterkunft, Schutz und Annahme erfahren. Dass dies gelingen kann beweist der Brühler Jugendhilfeträger in seiner täglichen Arbeit in den Familiengruppen.

In der ersten Zeit der jungen Menschen in Brühl müssen viele Dinge für den jungen Menschen geklärt werden. Dies ist Aufgabe des Jugendamtes und des Vormundes. Während dieser Zeit kann der junge Mensch bei seinen Paten zur Ruhe kommen und erste sowie authentische Eindrücke und Erfahrungen in unserer Gesellschaft sammeln.

Dass Schumaneck für die Stadt Brühl tätig wird und diese nach besten Kräften unterstützt entspricht der Philosophie des Trägers den Menschen gegenüber, die Schutz und Hilfe brauchen. Die Fachleute von Schumaneck werden die Begleitung der Patenfamilien übernehmen und diese mit Rat und Tat unterstützen. Alle Patenfamilien haben so die Sicherheit zu jederzeit einen Ansprechpartner zu haben, um diese Herausforderung zu meistern.

Bürgermeister Dieter Freytag unterstützt das Modell der Patenfamilien für junge Minderjährige in Brühl. "Es ist davon auszugehen, dass viele junge Flüchtlinge in ganz normalen Familien gut aufgehoben sind und dort am besten in die Stadtgesellschaft integriert werden können. Mir ist bekannt, dass in Familien mit erwachsenen Kindern die ehemaligen Kinderzimmer noch genutzt werden können und das Engagement zur Begleitung und Betreuung auf dem Weg in eine Ausbildung vorhanden ist." "Es ist auch zu bedenken", so der Bürgermeister, "dass die Betreuung der jungen Flüchtlinge sich über einen überschaubaren Zeitraum für 2 oder 3 Jahre bis zu deren Volljährigkeit erstreckt".

Interessierte sollten sich an das Kinderhaus Schumaneck wenden. Dort gibt es auch Informationen über die materielle und finanzielle Unterstützung der Patenfamilien:

Telefon: 02232 - 410 377 (Trägerbüro)



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