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Montag, 17.08.2015

Verlegung von Stolpersteinen in Brühl

Was im Jahr 2002 durch die Initiative der Israel-AG des Brühler Max Ernst Gymnasiums begann, wird nun endlich fortgesetzt: achtzehn Stolpersteine werden durch den Kölner Künstler Gunter Demnig am Sonnabend, 22. August 2015, in Brühl verlegt.

Die mit Namen und Daten der Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, gravierten Steine werden vor den letzten, freiwillig gewählten Wohnstätten der Verfolgten des NS-Regimes in das Pflaster der Straßen gesetzt. Auf dem Stolperstein bekommt jedes Opfer seinen Namen wieder - seine Identität und sein Schicksal sind, soweit bekannt, ablesbar.

Diese Gedenksteine halten die Erinnerung an die Opfer wach und erinnern dort, wo die Menschen tatsächlich gelebt haben. Gleichzeitig sollen Sie eine Mahnung sein, dass sich ein solches Unrecht niemals wiederholen darf. All das ist nur möglich, wenn die Stolpersteine im öffentlichen Raum zu finden sind.

Zur Erinnerung: Nachdem der Rat am 16.12.2002 den einstimmigen Beschluss gefasst hat, "das Projekt "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig in Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Israel-AG des Max-Ernst-Gymnasiums zu realisieren, wobei die Verwaltung dabei Hauseigentümer, die das Verlegen von "Stolpersteinen" vor ihrem Haus strikt ablehnen, von diesem Projekt ausnehmen kann", konnten mit dem Einverständnis von 15 Hauseigentümern im Jahr 2003 bereits 39 Steine verlegt werden.

Nachdem Bürgermeister Dieter Freytag mehr als 10 Jahre nach dieser Erstverlegung den Dialog mit den Hauseigentümern, die die Verlegung von Stolpersteinen abgelehnt hatten, gesucht und geführt hat, freut er sich über den Erfolg: "Achtzehn der im Jahr 2003 nicht an ihrem ursprünglichen Bestimmungsort verlegten Stolpersteine finden nun ihren Platz dort, wo die Menschen einst friedlich in unserer Mitte gelebt haben."





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