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Dienstag, 20.10.2015

Weitere Zuweisung von Flüchtlingen nach Brühl

Aktuell liegt eine krisenhafte Zuspitzung der Anzahl neuankommender Flüchtlinge im Land Nordrhein-Westfalen vor. Deshalb geht der Krisenstab der Bezirksregierung davon aus, dass selbst bei Erfüllen der bisher abgestimmten Kontingente durch alle Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden in NRW bereits Anfang der laufenden Woche die vorhandenen Plätze für in NRW eintreffende Flüchtlinge nicht mehr ausreichen.

Die Stadt Brühl wurde am Freitag sehr kurzfristig von der Bezirksregierung dazu aufgefordert, bis zum 19.10.2015 (spätestens bis 21.10.) mindestens 70 Notunterkunftsplätze herzurichten. Die Lage hat sich derart zugespitzt, dass laut Bezirksregierung auch bisher nicht erwogene Lösungen einzubeziehen sind, um konkret drohende Obdachlosigkeit von Flüchtlingen zu verhindern. In Brühl geschieht dies nun mit einer ersten Belegung einer Turnhalle.

Die bereits bestehende Notunterkunft in Brühl-Ost (ehem. Gartencenter Zopes) kann weitere 30 Flüchtlinge aufnehmen und wurde nun auf 180 Plätze aufgestockt. Was die restlichen 40 Plätze angeht, ist die Stadt Brühl gezwungen, eine Teilstandort-Lösung einzurichten. Bereits in den 90er Jahren wurde die Turnhalle Heide zur Flüchtlingsunterbringung genutzt. Aufgrund des hohen Drucks in der Unterbringung von Flüchtlingen, muss die Stadt Brühl nun erneut vorübergehend auf dieses Gebäude zurückgreifen.

Wann genau dort Flüchtlinge einziehen und mit welchen Nationalitäten gerechnet werden muss, entzieht sich dem Einfluss der Stadt Brühl und hängt allein von der Zuweisung der Bezirksregierung ab. Allen Vereinen, die bislang die Turnhalle Heide für Ihr Sportangebot genutzt haben, werden Ausweichmöglichkeiten in anderen Hallen angeboten.

Die Stadt Brühl schätzt sich sehr glücklich, für diesen Teilstandort wieder den ASB als Betreiber gewonnen zu haben. Sowohl der ASB als auch die Stadt Brühl würden sich freuen, wenn Sie als direkte Nachbarn den Flüchtlingen das Ankommen in einer für sie fremden Umgebung und Kultur erleichtern. Scheuen Sie sich nicht, bei Fragen oder Problemen den Kontakt zur Stadtverwaltung zu suchen.

Als Ansprechpartner steht Heribert Wolters unter Tel. 02232 79-3540 zur Verfügung.





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