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Freitag, 21.08.2015

Welle der Hilfsbereitschaft für Brühler Flüchtlinge

Wie angekündigt sind am Mittwochabend die ersten Flüchtlinge in Brühl eingetroffen; weitere wurden bis spät in die Nacht hinein per Bus in die Notunterkunft im ehemaligen Pflanzenmarkt nach Brühl-Ost gebracht. Die Aufnahme verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.

Überaus erfreut ist Bürgermeister Freytag über die Anteilnahme der Brühler Bevölkerung und der benachbarten Betriebe: "Umgehend nach Bekanntwerden der Ankunft der Flüchtlinge haben uns bereits vielfältige Hilfsangebote aller Art erreicht. Diese werden nun koordiniert, um einen geregelten Ablauf sicher zu stellen." Viele Menschen, so Freytag, haben spontan eine Aufnahme in den Helferpool angeboten. Andere wollen mit Sach- oder Geldspenden helfen.

Aufgrund der Erfahrungen in anderen Städten, die die Notaufnahme bereits abgewickelt haben, hat die Stadt sich allerdings dazu entschlossen, die gesamte Organisation am Ankunftstag ausschließlich von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vornehmen zu lassen. Erst wenn alle Formalitäten erledigt sind und sich in der Unterkunft ein geregelter Ablauf eingestellt hat, können auch Freiwillige eingesetzt werden. Bürgermeister Freytag wirbt um Verständnis und weist darauf hin, dass auch seitens der Belegschaft viele freiwillige Hilfsangebote eingegangen seien, auf die man gerade in den ersten Tagen zurück greifen wolle.

Bekanntlich wird der gesamte Betrieb der Notunterkunft federführend durch den Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Erft/Düren e.V. (ASB) gewährleistet.

Die Stadt freut sich darüber, dass der ASB darüber hinaus die gesamte Koordination der vielen Hilfsangebote übernimmt. Auch die Sach- und Geldspenden werden ausschließlich über den ASB verwaltet. Wer etwas spenden möchte, kann dies über folgende ASB-Mailadresse anbieten: kats@asb-erft.de. Alle bisher bei der Stadt Brühl eingegangenen Angebote werden auf jeden Fall weiter geleitet an den ASB.
Für den Fall, dass jemand die Flüchtlingsarbeit vor Ort finanziell unterstützen möchte, hat der ASB unter "Flüchtlingshilfe Brühl" ein besonderes Spendenkonto eingerichtet mit der Nummer 194277134 (IBAN DE55370502990194277134).

WICHTIG: Kleiderspenden können zurzeit keine mehr entgegengenommen werden. Die Lager sind prall gefüllt. Auch Lebensmittelspenden sind gut gemeint, dürfen aus hygienischen Gründen aber leider nicht angenommen werden. Es wird daher gebeten, keine Spenden mehr zur Notunterkunft zu bringen. Sobald wieder konkreter Bedarf besteht, wird dies bekannt gegeben.

Bürgermeister Freytag ist sehr beeindruckt über die Hilfsbereitschaft in der Brühler Bevölkerung. "Die Brühlerinnen und Brühler sagen mit ihrer überwältigenden Hilfsbereitschaft: Herzlich willkommen!" Er dankt allen Brühlerinnen und Brühlern, aber auch den Kolleginnen und Kollegen der Stadt Brühl sowie den Medizinern, Dolmetschern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsorganisationen für ihren außerordentlichen Einsatz.

Weiterhin steht aber auch ein Ansprechpartner bei der Stadt Brühl zur Verfügung, der telefonisch erreichbar ist unter der Telefonnummer 02232/79-2404.



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