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Freitag, 26.08.2016

Joseph und Anna Fassbender-Preisträger 2016

Nach intensiver Beratung und der eingehenden, kritischen Auseinandersetzung der Kunstwerke hat die Jury unter dem bewährten Vorsitz von Frau Dr. Arta Valstar-Verhoff einstimmig ihr Urteil gefällt: Adrian Mudder wurde zum Preisträger des Jahres 2016 gewählt.
Großbildansicht Aus der Serie "Nomadische Notizen" von Adrian Mudder

Neben der Juryvorsitzenden Frau Dr. Arta Valstar-Verhoff und Frau Dr. Goldmann gehörten der Jury der Vorsitzende der Max Ernst Gesellschaft Herr Dieter H.A. Gerhards, der Kölner Künstler Lutz Fritsch, die Kunsthistoriker Dr. Dirk Teuber, aus Baden-Baden, Dr. Achim Sommer und Dr. Jürgen Pech vom Max Ernst Museum, sowie die sachkundige Bürgerin Katharina von Koschembahr und die Vorsitzende des Kulturausschusses Frau Susanne Esser an.

Auch in diesem Jahr zeigte sich wieder eine enorme Bandbreite an unterschiedlichen Themen und Techniken in denen die Künstlerinnen und Künstler aktuell arbeiten. In diesem Wettbewerb sind die Bewerberzahlen nach den zwei vorangegangenen Jahren mit Überdurchschnittlich vielen Teilnehmern wieder gesunken. Von den 81 Bewerberinnen und Bewerbern haben schließlich 67 teilgenommen, davon ca. 2/3 weiblich und 1/3 männlich. Fast alle Bewerberinnen und Bewerber haben eine Kunstakademie besucht.

Die insgesamt eingereichten Werke teilen sich auf in die Arbeiten klassischer Hoch- und Tiefdruck-Techniken, wie Linol- oder Holzschnitt und Radierung im Druckbereich und Bleistift- Aqurell- und Kreidezeichnungen im zeichnerischen Bereich und reichen bis hin zu Kunstpositionen, die grafische Arbeiten mit Mixed Media und / oder Collagetechniken verbinden. Auch wurden ungewöhnliche Ansätze präsentiert, in denen Künstler das Wesen der Grafik aufs Neue hinterfragen. Ich nenne hier Techniken und Materialien wie UV-Print auf Stoff, Folienzeichnungen, Radierungen auf Tetrapack, Sonografien oder Lavierungen mit Kaffee.

Der traditionell stattfindende "Blick hinter die Kulissen" an diesem Wochenende, dem 27. und 28. August ermöglicht es den kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürgern aus Brühl und dem Rheinland die Auswahl der Jury nachzuvollziehen, diese gutzuheißen oder auch einen divergierenden Standpunkt einzunehmen. Sie werden die Möglichkeit haben, sich mit den so unterschiedlichen Werken in ihrer unmittelbaren Stofflichkeit auseinanderzusetzen.

Der Joseph und Anna Fassbender Preisträger im 26. Jahr seines Bestehens heißt Adrian Mudder. Der Preisträger ist 1986 in Delmenhorst geboren. Nach dem Studium der freien Kunst bei Hermanus Westendorp an der FH Ottersberg besuchte er die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Seit 2014 ist er dort Meisterschüler von Olaf Christopher Jenssen.

Begründung der Jury:
In der Serie der "nomadischen Notizen" sah die Jury eine überaus eigenständige Haltung und Sichtweise. Seine besondere Materialästhetik und seine eigenwillige Bildsprache zeigen den Künstler als humorvoll, subversiv und frei.





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