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Donnerstag, 15.12.2016

Neuerrichtung einer Grundschule im Brühler Norden

Die Stadt Brühl folgt dem Gutachtervorschlag des Schulentwicklungsplanes, der eine Reduzierung von drei auf zwei Grundschulen im Brühler Norden als eine sinnvolle Alternative in Betracht gezogen hat. Die KGS Barbara bleibt dann neben der neu zu errichtenden Grundschule die zweite Grundschule im Brühler Norden.

Nachdem der Ende 2015 verabschiedete Schulentwicklungsplan der Stadt Brühl insbesondere die rückläufigen Schülerzahlen an der Katholischen Grundschule (KGS) Brühl-Vochem in den Focus rückte und einen entsprechenden Handlungsbedarf für eine insgesamt sinnvollere Schülerverteilung an der KGS Brühl-Vochem, der KGS Barbara und der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Melanchthon als dringlich herausstellte, beauftragte der Rat der Stadt Brühl die Verwaltung zu prüfen, "durch welche schulorganisatorischen Maßnahmen der Standort der Grundschule Vochem erhalten und der Schulraum in den drei Grundschulen in Kierberg und Vochem sinnvoll und wirtschaftlich genutzt werden kann."

Gemäß Schulgesetz NRW sind für die Fortführung einer Grundschule mindestens 92 Schülerinnen und Schüler erforderlich. Diese Zahl erreichte die auf zwei Züge ausgelegte KGS Brühl-Vochem in den letzten Jahren nur noch knapp, sie blieb einzügig.

Bereits im ersten Prognosejahr des Schulentwicklungsplanes ist die Entwicklung der Eingangsklassenbildung hinter der Prognose von zwei Eingangsklassen zurück geblieben. Hingegen ist die GGS Melanchthon aufgrund einer erhöhten Nachfrage an ihre räumlichen Kapazitäten gestoßen und benötigt langfristig weiteren Schulraum - dies nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund steigender Nachfragen im Bereich des offenen Ganztagsbetriebes. Diese Entwicklung veranlasste den Schulentwicklungsplaner zu der Empfehlung, im Brühler Norden eine Zusammenlegung von Grundschulen in den Blick zu nehmen.

In der letzten Schulausschusssitzung legte die Verwaltung nunmehr den Ausschussmitgliedern ihr Prüfergebnis hinsichtlich sinnvoller schulorganisatorischer Maßnahmen vor. Demnach kann einer besseren Schülerverteilung bei gleichzeitiger Erhöhung der Grundschulraumeffizienz im Brühler Norden nur mit einer Zusammenlegung der KGS Brühl-Vochem mit der GGS Melanchthon entsprochen werden, welche zunächst die Auflösung beider Schulen mit umgehender Neuerrichtung einer Grundschule zur Folge hätte. Zu diesem Verfahren gehört im kommenden Jahr zwingend ein sogenanntes Schulartbestimmungsverfahren, welches darüber entscheidet, ob die neu zu errichtende Schule ihren Betrieb als konfessionsgebundene Grundschule oder als eine Gemeinschaftsgrundschule aufnehmen soll.

Diese schulorganisatorische Maßnahme überzeugte den Schulausschuss, der umgehend beantragte, dem Rat dieses Vorgehen zu empfehlen. In der Ratssitzung hat die Verwaltung nun einstimmig den Auftrag erhalten, die hierfür notwendigen Schritte einzuleiten, damit die neu zu errichtende Grundschule im Brühler Norden ihren Betrieb zum Schuljahr 2019/20 aufnehmen kann.








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