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Donnerstag, 08.12.2016

Kölner Erzbischof Kardinal Woelki sprayt für Gutmenschen

Auf dem Straßenboden in der Brühler Innenstadt findet sich zur Zeit an etlichen Stellen ein mit Sprühkreide aufgetragener, leuchtend grüner Schriftzug: #gutmensch.
Großbildansicht Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sprüht mit Kreide den Schriftzug #gutmensch auf den Boden (Foto: Erzbistum Köln)

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki fordert dazu auf, Gutmensch zu sein und das Wort wieder positiv zu besetzen. "Wenn Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, als Gutmenschen beschimpft werden, so ist das absurd und gefährdet unsere Gesellschaft.

Kann denn Engagement für das Gemeinwohl schlecht sein?" Kardinal Woelki fragt dies anlässlich der Kampagne "zusammen gut" vom Erzbistum Köln und dem Diözesancaritasverband, die am ersten Dezemberwochenende gestartet ist und ein Jahr dauern soll.

In einem Video, das derzeit in den sozialen Medien verbreitet wird, sprayt der Kardinal mit Sprühkreide #gutmensch auf den Boden. 40 Gruppen unter anderem aus dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Mitarbeiter der Caritas im Erzbistum sind am vergangenen Wochenende dem Kardinal gefolgt und haben Plätze mit #gutmensch markiert.

Auch die Stadt Brühl hat die Kampagne unterstützt und das Sprühen an verschiedenen Plätzen in der Brühler Innenstadt, u.a. auf dem Heinrich-Fetten-Platz oder auch vor dem Rathaus Uhlstraße genehmigt. Zwei Gruppen ehrenamtlicher Mitarbeiter haben daher in Brühl den Schriftzug #gutmensch an insgesamt ca. 30 Stellen mit Sprühkreide auf den Straßenboden gesprayt. Das Gesprühte hält nur bis zum nächsten starken Regen.

Auf der Internetseite sind neben Möglichkeiten sich selbst zu engagieren auch Portraits und Geschichten von Gutmenschen zu finden. Auf Plakaten und Postkarten wird unter anderem das Engagement der vielen tausend Ehrenamtlichen gewürdigt.

Das Erzbistum ruft außerdem dazu auf, sich unter #gutmensch an der Diskussion über das Thema in sozialen Netzwerken zu beteiligen.

"zusammen gut" soll über ein Jahr lang gesellschaftliches Engagement stärken und Menschen ermutigen, sich für Andere und für die Gemeinschaft einzusetzen. In aktuellen Zeiten des Misstrauens und der Angst, könne Kirche wichtige Werte in die Gesellschaft bringen, so Kardinal Woelki.

Der Erzbischof sieht die Kampagne als Mutmacher zu diesen Werten zu stehen. "Ich bewundere die vielen Menschen in unserem Erzbistum, die mit Liebe und Engagement für ihre Nächsten, die Botschaft Jesu leben. Diese Gutmenschen wollen wir in ihrem Tun stärken und sie ermutigen unsere Welt mitzugestalten."



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