Illustration links: Schloss AugustusburgIllustration rechts: Schloss Augustusburg

Donnerstag, 24.03.2016

Max Ernst Stipendium 2016 an Valentin Hennig

Die Jury des Max Ernst-Stipendiums sprach den Kunstpreis 2016 im 46. Jahr seines Bestehens dem in Stuttgart lebenden und arbeitenden Valentin Hennig zu.

1986 im benachbarten Herrenberg geboren, studierte Hennig zunächst in Karlsruhe Kunst, bereichert durch einen Aufenthalt im Jahr 2010 als Gaststudent in Dresden. Ein weiterführendes Studium "Intermediales Gestalten" führte ihn in den Jahren 2013/14 nach Stuttgart an die dortige Akademie. Seit letztem Jahr nimmt Valentin Hennig als Meisterschüler am Weißenhof-Programm teil. Neben dem Preis der Kunstakademie Karlsruhe und dem Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg erhielt der Künstler aktuell das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Seine Stop-Motion-Filme fanden bereits international Beachtung und wurden weltweit auf Filmfestivals und in Museen präsentiert. Die Brühler Kunstpreisjury urteilt über den diesjährigen Preisträger: "Die Jury des Max Ernst Stipendiums war von der surrealen Bildmacht der Videoarbeiten von Valentin Hennig so überzeugt, dass sie ihm das Max Ernst Stipendium 2016 einstimmig zuerkannt hat. Die surrealistische Inspirationsmethode der "écriture automatique", der automatischen Schreibweise wird von Valentin Hennig auf das Medium des Films übertragen. Er selbst bezeichnet sich als "Übersetzer", der plötzlich im Bewusstsein aufgetauchte Bilder filmisch inszeniert.

In seinem Stop-Motion-Film "Die Verwandlung" von 2014 verwendet er nur auf der Straße oder im Sperrmüll gefundene Gegenstände, die in einer rasanten Abfolge von Bildern und Schnitten einer permanenten Metamorphose unterworfen werden. Andererseits könnte jedes Bild im Film auch als Bild an der Wand existieren.

Bürgermeister Dieter Freytag freut sich gemeinsam mit der hochkarätig besetzten Fachjury über die einstimmige Entscheidung der Juroren, die in diesem Jahr eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Meisterschülerinnen und Meisterschülern aus allen Akademien des Landes unter der Bewerberschaft vorfanden. Die Jury unter dem Vorsitz des Baden-Badener Kunsthistorikers Dr. Dirk Teuber bestand aus dem Vorsitzenden der Max Ernst Gesellschaft, Herrn Dieter H. A. Gerhards, den Kunsthistorikern Dr. Achim Sommer und Dr. Jürgen Pech, dem Künstler Lutz Fritsch, dem Mitglied der Brühler Bürgerschaft, Frau Katharina von Koschembahr, und als beratendem Mitglied der Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur, Partnerschaften und Tourismus, Frau Susanne Esser.

Anlässlich der feierlichen Verleihung des Max Ernst-Stipendiums am 2. April, dem Geburtstag des für den Dadaismus und Surrealismus richtungsweisenden Künstlers und Namensgebers des Brühler Kunstpreises findet im Max Ernst Museum Brühl des LVR zeitgleich die Eröffnung der Preisträgerausstellung statt. Vom 3. - 17.4.2016 wird die Ausstellung jeweils Di. bis So. von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Ausgestellt sind Stop-Motion-Filme aus den Jahren 2011 bis 2014, einige Filmstils und objets trouvées, die in Valentin Hennigs Filmen Verwendung finden.

Bei weiteren Fragen steht Frau Brigitte Freericks, erreichbar unter der Tel.-Nr. 02232 / 507922 und per Email zur Verfügung.














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