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Mittwoch, 07.09.2016

Senegalesische Schülerinnen und Schüler zu Gast in Brühl

"Brühl ist international. Hier sind Gäste aus der ganzen Welt immer herzlich willkommen." Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Dieter Freytag eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus dem 4000 km entfernten Mbao im Senegal im Kapitelsaal des Brühler Rathauses.
Bürgermeister Dieter Freytag empfing die Schülerinnen und Schüler aus Mbao im Senegal
Großbildansicht Bürgermeister Dieter Freytag empfing die Schülerinnen und Schüler aus Mbao im Senegal

Die Schülerinnen und Schüler aus Afrika sind Gäste der Senegal AG am Brühler Max Ernst Gymnasium, in der sich die deutschen Gymnasiasten ab der Jahrgangsstufe 9 für einen regen Austausch der beiden Schulen aus unterschiedlichen Kulturkreisen engagieren. Der deutsch-senegalesische Schüleraustausch wurde vor drei Jahren von Dagmar Lorenzen, Französischlehrerin am Max Ernst Gymnasium, ins Leben gerufen und wird im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft von allen Beteiligten ehrenamtlich lebendig gestaltet. "Mit dieser Initiative" - so Lorenzen - "können mehrere Ziele verwirklicht werden. Zum einen werden die Fremdsprachenkenntnisse in Französisch, der Amtssprache im Senegal, erweitert. Viel wichtiger im Interesse eines solidarischen Miteinanders seien jedoch der kulturelle Austausch und die Teilhabe am Leben in anderen Ländern und Erdteilen. Dieser Aspekt gewinne gerade im Zeitalter der Globalisierung zunehmend an Bedeutung und wird deshalb am Max Ernst Gymnasium besonders gefördert."

Mit dieser Absicht, miteinander zu leben und voneinander zu lernen, sind auch die Senegalesen in die Schlossstadt gekommen. Sie wollen nicht nur Menschen und touristische Attraktionen kennen lernen, sondern auch etwas über den Alltag in Deutschland erfahren. Dabei spielt der Begriff "Nachhaltigkeit" eine große Rolle. Wie geht man in Deutschland mit Abfall um, wie funktioniert Mülltrennung und was passiert danach mit dem Müll? Der senegalesische Austauschlehrer Babacar Ndione legt großen Wert darauf, dass seine Reisegruppe Antworten auf diese Fragen findet. Denn seine Schülerinnen und Schüler werden ausgebildet, um nach ihrer Schulzeit Verantwortung in der Gesellschaft des Senegals zu übernehmen. Dazu gehöre auch ein gesundes Umweltbewusstsein nach deutschem Vorbild zu entwickeln und im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Von diesem projektbezogenen deutsch-afrikanischen Schüleraustausch begeistert, bedankte sich Brühls Bürgermeister bei allen, die diesen Austausch erst möglich machen und ihm eine hoffentlich noch lange Zukunft geben. Dazu zählen nicht nur interessierte Schülerinnen und Schüler, sondern auch engagierte Eltern und Lehrer sowie zahlreiche Förderer und Sponsoren dieser deutsch-senegalesischen Schulpartnerschaft.





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