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Freitag, 16.06.2017

"Kein Kind zurücklassen! Für ganz NRW" - Erfolgreicher Planungsworkshop in Brühl

Dreißig Vertreterinnen und Vertreter von Trägern, Institutionen, Politik und Verwaltung verständigten sich auf strategische Weichenstellungen und inhaltliche Eckpunkte mit dem Ziel, in Brühl kein Kind zurückzulassen.
Begrüßung durch Bürgermeister Dieter Freytag
Großbildansicht Begrüßung durch Bürgermeister Dieter Freytag

Seit Januar 2017 ist Brühl Teil der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz NRW" (KEKIZ) mit dem Ziel, allen Kindern von Anfang an eine chancengleiche gesunde Entwicklung unabhängig von kultureller Herkunft und sozialem Status der Eltern zu ermöglichen. Nach dem Auftaktgespräch mit der KEKIZ-Landeskoordinierungsstelle im Februar dieses Jahres hat Bürgermeister Dieter Freytag am 06. Juni zu einem Planungsworkshop im Kapitelsaal des Rathauses eingeladen, um unter dem Motto "Gemeinsam Verantwortung übernehmen" die bisherige Präventionsstrategie weiterzuentwickeln.

"Auch wenn wir dank zahlreicher bestehender Angebote schon viel für Kinder und ihre Familien tun, können wir noch besser werden." ist Bürgermeister Dieter Freytag überzeugt und betonte, dass die Herausforderungen, die mit dem konsequenten Aufbau einer Präventionskette von der Schwangerschaft bis zum Berufseinstieg einhergehen, nur in gemeinsamer Verantwortung und Kooperation gemeistert werden können. Das bestätigte Dr. Carl-Michael Schmidt, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Marienhospital Brühl. "Wir haben bereits vor Jahren eine Kooperation mit der Stadt Brühl vereinbart, um im Rahmen des Projekts "Netzwerk Kinderzukunft" frühzeitig Risiken erkennen und rechtzeitig passende Unterstützungsmöglichkeiten anbieten zu können." Auch Dr. Heinz-Jürgen Stolz von der KEKIZ-Landeskoordinierungsstelle machte deutlich, wie wichtig neben einer klaren Entscheidung der kommunalen Spitze für Prävention eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit ist.

Unter der Moderation von Axel Jürgens von der Agentur Peters und Helbig aus Essen entwickelten und diskutierten die Anwesenden aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Soziales, Integration, Kultur und Jugendhilfe an zahlreichen Moderationswänden Themen und Ansätze, wie gelungene Prävention in der Zukunft aussehen kann und welche Hürden dabei genommen werden müssen.

Im Ergebnis wurde deutlich, dass das Schaffen von Zugängen zu Bildung und Teilhabe mit individueller Haltung, Partizipation und Kooperation einhergeht. Auf Basis der bisherigen Präventionsarbeit insbesondere im Bereich der Frühen Hilfen von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr, wurde sich, der Präventionskette folgend, auf eine Schwerpunktsetzung im Altersbereich drei Jahre bis Einstieg in die Grundschule verständigt. Entsprechend bildet die Weiterführung der Themen "Soziale Balance in Brühler Kitas", "Brühler Kinder in den Sportverein" und "Übergangsgestaltung von der Kita in die Grundschule" die Arbeitsgrundlage für die Steuerungsgruppe, die sich zum Ende des Workshops konstituiert hat und sich zu ihrer ersten Sitzung Anfang Juli treffen wird.

Die Federführung des Projektes obliegt dem Fachbereich Kinder, Jugendpflege, Familie und Demographie und wird vom Leiter des Fachbereichs, Lorenz Schmitz, und Wilma Dreßen-Schneider, Abteilungsleitung Frühe Hilfen, Familienzentren und kommunale KEKIZ-Koordinatorin, wahrgenommen.

Information zum Projekt unter 02232 79-4850 oder per Mail.



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