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Donnerstag, 02.03.2017

Baumaßnahme Willy-Brandt-Straße

Nachdem der Bau der Containeranlage an der Willy-Brandt-Straße vom beauftragten Unternehmen nicht wie geplant durchgeführt wurde, gibt es nun eine mit allen Beteiligten gefundene Lösung, die eine Fertigstellung der Gemeinschaftsunterkünfte Ende Juli 2017 vorsieht.

Seit Anfang Dezember 2016 geht es beim Bau der Gemeinschaftsunterkünfte an der Willy-Brandt-Straße nicht mehr weiter. "Der Auftragnehmer hat große Probleme mit seinem Lieferanten. Dadurch konnte der Aufbau der Containeranlagen nicht wie geplant realisiert werden," so Bürgermeister Dieter Freytag.

Die terminlichen und qualitativen Probleme führten nun dazu, dass seitens des Gebäudemanagements die Reißleine gezogen wurde und mit dem Auftragnehmer die Lieferung von anderen Containern vertraglich vereinbart wurde.

Der Zeitplan sieht nun so aus, dass bis zum 31.07.2017 vom Auftragnehmer die vorhandenen Container und Baumaterialen zurückgebaut bzw. abtransportiert und neue Containeranlagen komplett und mängelfrei an die Stadt Brühl übergeben werden sollen.

Die gewählte Verfahrensweise ist hinsichtlich des zeitlichen Ablaufes nicht optimal. Bei den Gegebenheiten ist es aber die Vorgehensweise, die am schnellsten eine Realisierung in der geforderten Qualität ermöglicht. Es konnten so langwierige Rechtstreite, Beweissicherungsverfahren und zusätzliche Kosten vermieden werden.

Baudezernent Gerd Schiffer ist mit dem Ablauf nicht glücklich: "Nicht auszudenken, wenn die Flüchtlingszuweisung in dem Maße wie in 2015 erfolgt wäre. Wir sind aber nun froh, eine Lösung gefunden zu haben, die spät aber letztendlich dann doch noch zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt."

Zur Frage, ob die Unterkünfte trotz rückläufiger Flüchtlingszuweisungen notwendig sind, teilte Bürgermeister Dieter Freytag mit, dass der Stadt Brühl derzeit noch ausreichend Plätze zur Unterbringung von neu zugewiesenen Flüchtlingen zur Verfügung stehen.

Eine mit der Bezirksregierung vereinbarte Zielvereinbarung über die Zuweisung von 130 Personen von der 48. Kalenderwoche 2016 bis zur 8. Kalenderwoche 2017 konnte eingehalten werden. Eine Rückmeldung der Bezirksregierung über die aktuelle Quote der Stadt Brühl und der daraus resultierenden Notwendigkeit, weitere Flüchtlinge aufzunehmen, steht noch aus.

Ohnehin kann aufgrund fehlender offizieller Prognosen keine Einschätzung darüber erfolgen, wie viele Flüchtlinge im Jahr 2017 noch nach Brühl kommen werden.

Unabhängig von der Fertigstellung der Containeranlage in der Willy-Brandt-Straße mietet die Verwaltung auch weiterhin kleinere Wohneinheiten zur Unterbringung von geflüchteten Menschen an.





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