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Freitag, 22.09.2017

Brühl West: Geflüchtete ziehen im Oktober in die Containerunterkunft "Willy-Brandt-Straße"

Der Beginn der Umzüge in die Wohneinheiten in der Willy-Brandt-Straße in Brühl-West ist derzeit auf den 09.10.2017 terminiert.

In den dort installierten Wohneinheiten stehen dann 192 Plätze zur Verfügung. Diese verteilen sich auf sieben Anlagen, wobei immer zwei Anlagen eine Einheit ergeben - also vier Doppeleinheiten mit Erd- und Obergeschoss. Die achte Anlage ist reserviert zur anderweitigen Nutzung.

Da die Einheiten bei der Belegung in Familien, Frauen und einzelne Männer aufgeteilt werden und innerhalb dieser nach Herkunft, ist eine 100prozentige Belegung nicht möglich.

Die ursprünglich geplante Vermietung an Studenten der benachbarten Hochschule ist daher zurzeit nicht vorgesehen, zumal nicht abzusehen ist in welchem Umfang die Stadt Brühl weitere Flüchtlinge aufnehmen muss. So wurden von der Bezirksregierung für die 43. Und 44. KW weitere 25 Personen angekündigt.

Falls aber abzusehen ist, dass Einheiten städtischerseits dauerhaft nicht genutzt werden, käme eine Vermietung wieder in Frage.

Zur Sicherstellung des Gesamtbetreuungskonzeptes werden in der achten Anlage Büro- und Lagereinheiten vorgehalten. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben damit Ansprechpartner vor Ort, wie z.B. Sozialarbeiter, Ehrenamtliche, Hausmeister und Mitarbeiterinnen der Stabsstelle ´Integration´. Darüber wird es temporär Beratungsangebote geben, wie z.B. die Flüchtlingsberatung, den Jugendmigrationsdienst usw.

Bei den 'neuen' Bewohnerinnen und Bewohnern handelt es sich zum einen um bereits länger in Brühl lebende Neuzuwanderinnen und -zuwanderer, die bereits im Rahmen des Gesamtbetreuungskonzeptes Sprachkurse besuchen, die Infrastruktur kennen und deren Kinder ggfs bereits Schulen und KiTas im Stadtgebiet besuchen.

Auch in Hinblick auf künftige 'Neuzuweisungen' greift das bereits etablierte Konzept der sofortigen Einbindung in die gesellschaftlichen Normen, d.h., Kinder werden umgehend - aufgrund der bestehenden Schulpflicht - in den entsprechenden Klassen/Schulformen angemeldet und noch nicht schulpflichtige Kinder werden für Betreuungsplätze vorgemerkt.
Damit einhergehend erhalten alle der Stadt Brühl zugewiesenen Geflüchteten Angebote zum Spracherwerb in entsprechend den Niveaus vorgehaltenen Kursen. Damit auch Mütter bzw. Familien mit derzeit nicht betreuten Kindern unter 6 Jahren von dem Angebot profitieren, können deren Kinder zur Vorbereitung auf den Wechsel in eine entsprechende Kindertageseinrichtung vorerst den Interimskindergarten im KOMM-MIT besuchen. Die dort vermittelten Sprach- und Wertekenntnisse sowie die Heranführung an herkömmliche Betreuungsformen unterstützen neben den dort bereits etablierten Beratungs- und Betreuungsangeboten den Einstieg in den Integrationsprozess der Betreffenden.

Darüber hinaus stehen zahlreiche Angebote zur Freizeitgestaltung zur Verfügung, die sich allerdings in der Hauptsache darauf beziehen, die Bewohnerinnen und Bewohner in bestehende Strukturen einzubinden, anstatt separate Angebote für eine spezielle Zielgruppe zu schaffen.

Im Rahmen des Gesamtbetreuungskonzeptes wird damit dem Bedürfnis und dem Anspruch auf Integration Rechnung getragen.





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