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Freitag, 04.08.2017

Brühl, die "grüne" Stadt

Viele Bürgerinnen und Bürger beschweren sich über den Wildwuchs auf Brühls Straßen und Gehwegen. Der StadtServiceBetrieb (SSB) tut sein Bestes, wird aber gerade bei der jetzigen Wetterlage dem üppig wuchernden Unkraut und den kräftig wachsenden Sträuchern und Wiesen im Stadtgebiet nicht immer gerecht.
Die Grünkolonne des StadtServiceBetriebes
Großbildansicht Die Grünkolonne des StadtServiceBetriebes

Kein Wunder - im SSB steht gerade jetzt jede Menge Arbeit an! Im Bereich Stadtgrün ist der SSB Brühl für die Unterhaltung und Pflege aller öffentlichen Grünflächen, der zahlreichen Kinderspielplätze, der städtischen Friedhöfe sowie der Außenanlagen von Schulen, Kitas und sonstiger öffentlicher Gebäude zuständig. Hierbei handelt es sich oft um weitläufige Parkanlagen, wie z.B. der Kierberger Bahnhofspark oder der Volkspark, um große Rasenflächen, wie z.B. die Freizeitwiese Süd und die Maiglerwiese, aber auch um schmale Flächen im Straßenbegleitgrün oder um Kleinflächen wie z.B. Baumscheiben.

"Im Frühjahr, wenn die Vegetation "explodiert", beginnt die Hauptsaison der Gärtner im SSB", so Christoph Reuter, Leiter des StadtServiceBetriebes und verantwortlich für die 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Es wächst überall und haben wir einen üppig wuchernden Busch gerade gestutzt, sprießen die Pflanzentriebe an anderer Stelle" Das Wildkraut muss gejätet, die Rasenflächen gemäht, die Hecken geschnitten, die Sträucher gestutzt und während der Trockenphasen die Jungbäume, Kübelpflanzungen und Neuanpflanzungen regelmäßig gewässert werden. An den ca. 3.600 Straßenbäumen werden Wildtriebe beseitigt und Lichtraumprofil erstellt. Trockene Äste müssen entfernt werden, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt. Darüber hinaus kontrolliert der SSB die Grasflächen der insgesamt 55 Kinderspielplätze regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit und reinigt und repariert die Spielgeräte. Auch muss der Sand jährlich gereinigt oder gewechselt werden. Ab den Monaten Mai/Juni werden Wiesenflächen mit Spezialmaschinen gemäht bzw. gemulcht.

Die Grünflächen der Regenwasserversickerungsanlagen der Stadt Brühl müssen ebenfalls geschnitten und das Mähgut aufwändig aufgesammelt werden, damit die entwässerungstechnischen Anlagen keinen Schaden erleiden und dauerhaft ihre Funktion erfüllen können. Fuß- und Radwege werden freigeschnitten, damit sie ohne Beeinträchtigung und gefahrlos benutzt werden können. Zusätzlich müssen ca. 130.000 m² Wegeflächen, egal ob gepflastert oder mit Lava hergestellt, gepflegt und von Wildkräutern befreit werden.

Im Herbst geht es dann weiter. Wenn die Vegetation zur Ruhe kommt, lassen die Laubbäume die Blätter fallen und die Beseitigung des Herbstlaubes beansprucht den vollen Einsatz der Mitarbeiter/innen. Gleichzeitig werden in den Monaten Oktober bis einschließlich Februar abgängige Bäume gefällt, das Totholz in den Bäumen wird beseitigt und eine fachgerechte Pflege der Bäume durchführt. Um die erforderlichen Arbeiten feststellen zu können, werden alle Straßenbäume mindestens einmal jährlich von einem erfahrenen Baumkontrolleur überprüft.

Kommt es in den Wintermonaten zu Schneefall oder Glatteis, stehen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um 4.00 Uhr morgens auf, um den Winterdienst durchzuführen um eine gefahrlose Nutzung der Gehwege und Straßen zu gewährleisten. Das ist ein enormes Arbeitspensum, abgesehen von der täglichen körperlichen Belastung - wie jeder Hobbygärtner nur allzu gut weiß.

Bürgermeister Dieter Freytag ist dankbar für Hinweise. Ihm ist es aber wichtig, über die Arbeit des SSB aufzuklären und zu versichern, dass in der Stadt jedem Wildwuchs der Kampf angesagt wird, aber zwangsläufig nicht überall gleichzeitig. Er appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger: "Wer mit offenen Augen durch unsere schöne Stadt geht, sollte sich überlegen, ob er wegen des hier und da sprießenden Unkrauts gleich zum Beschwerdetelefon greift oder sich nicht eher an der üppigen Pflanzenpracht und den vielen gepflegten Grünflächen in unserer Stadt erfreut. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SSB, die rund um das Jahr unsere öffentlichen Flächen hegen und pflegen, zolle ich gerade in den Sommermonaten größten Respekt."





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