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Montag, 11.09.2017

Joseph und Anna Fassbender-Preisträgerin 2017

Nach intensiver Beratung und der eingehenden, kritischen Auseinandersetzung mit den eingereichten Kunstwerken hat die Jury unter dem bewährten Vorsitz von Frau Dr. Arta Valstar-Verhoff einstimmig ihr Urteil gefällt: Monika Huber wurde zur Preisträgerin des Jahres 2017 gewählt.
Bürgmeister Dieter Freytag mit der Juryvorsitzenden Frau Dr. Arta Valstar-Verhoff
Großbildansicht Bürgmeister Dieter Freytag mit der Juryvorsitzenden Frau Dr. Arta Valstar-Verhoff

Die Joseph und Anna Fassbender Preisträgerin im 27. Jahr seines Bestehens heißt Monika Huber. Sie ist 1959 in Dingolfing geboren und studierte bei Günter Fruhtrunk an der Akademie für bildende Künste in München. 1985 erhielt sie ihr Meisterschüler Diplom für Malerei und Grafik. Sie lebt und arbeitet in München.

Begründung der Jury:
Die Basis von Monika Hubers Videoarbeiten ist die Zeichnung. Das klassische Medium wird durch das filmische Element des Videos als Prozess gezeigt. Dadurch entsteht eine große Aufmerksamkeit beim Betrachter. Die Künstlerin wendet ein spezielles Verfahren an, in dem sie ihre Handzeichnung filmisch aufnimmt und im Videoschnitt digital weiterbearbeitet. Ausgangspunkt der Arbeiten sind gesellschaftspolitische Themen, die sie in überraschenderweise transformiert. Gängige Klischeevorstellungen werden dabei durch den medialen Einsatz dekonstruiert und verweisen auf existenzielle Fragen.

Neben der Juryvorsitzenden Frau Dr. Arta Valstar-Verhoff waren an der Urteilsfindung der Kölner Künstler Lutz Fritsch, die Kunsthistoriker Frau Dr. Goldmann, Direktorin des Leopold-Hoesch-Museums sowie des Papiermuseums Düren, Dr. Achim Sommer und Dr. Jürgen Pech vom Max Ernst Museum Brühl des LVR, der Rechtsanwalt Michael Felser als Jurymitglied aus der Brühler Bevölkerung sowie als Beratendes Mitglied der Vorsitzende des Kulturausschusses Herr Hanns-Hennig Hosmann beteiligt.
Für die vertrauensvolle Atmosphäre, die die Arbeit in der Jury seit Jahren auszeichnet und so angenehm und offen macht, bedankete sich Bürgermeister Dieter Freytag aufs Herzlichste bei den Mitgliedern.

Auch in diesem Jahr zeigte sich wieder eine enorme Bandbreite an unterschiedlichen Themen und Techniken in denen die Künstlerinnen und Künstler aktuell arbeiten. In diesem Wettbewerb sind die Bewerberzahlen gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Von den 98 Bewerberinnen und Bewerbern haben schließlich 75 teilgenommen, dabei ergab sich mit 43 teilnehmerinne und 32 Teilnehmern ein leichter Frauenüberschuss. Fast alle Bewerberinnen und Bewerber haben eine Kunstakademie besucht. Bei den insgesamt 320 eingereichten Werken überwiegen die handgezeichneten Arbeiten leicht gegenüber den druckgrafischen Einreichungen. Hierbei werden zahlreiche herkömmliche Techniken von eigenen und weiterentwickelten Arbeitsweisen flankiert. Darunter finden sich neben vielfältigen Formen der Mischtechniken ebenfalls traditionelle Verfahren, wie Linolschnitte oder Ätzradierungen sowie industrielle Fertigungsweisen wie z.B. Offsetdruckverfahren.





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