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Mittwoch, 18.01.2017

Stadt Brühl erhält Zuschlag für die Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!"

Einem Aufruf der Landesregierung Nordrhein-Westfalen folgend, hat die Stadt Brühl mit ihrem Konzept überzeugt und wurde als eine von 22 neuen Kommunen zur Teilnahme am Landesprogramm "Kein Kind zurücklassen - Für ganz NRW!" ausgewählt.
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Das NRW-Landesprogramm "Kein Kind zurücklassen!" verfolgt das Ziel, allen Kindern unabhängig von Herkunft und sozialem Status gleiche Chancen für ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen. Beim lückenlosen Aufbau einer Präventionskette von der Schwangerschaft bis zum Berufseinstieg orientiert es sich an den Lebensphasen eines Kindes und verknüpft die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Soziales und Gesundheit.

Zunächst von 2012 bis 2016 als Modellvorhaben mit 18 Kommunen initiiert, hat die Landesregierung nach der erfolgreichen Pilotphase den landesweiten Ausbau "Kein Kind zurücklassen! - Für ganz NRW!" beschlossen.

Als ersten Schritt gab Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 11. Januar im Rahmen einer Pressekonferenz 22 neue Kommunen bekannt. Neben Brühl werden weitere fünf kreisangehörige und acht kreisfreie Städte sowie acht Kreise über einen Zeitraum von zwei Jahren mit einer jährlichen Förderung in Höhe von 30.000 Euro ihre Präventionsarbeit vor Ort ausbauen und intensivieren.

Die fachliche Unterstützung vor Ort und Begleitung des regelmäßigen Austauschs der nun insgesamt 40 Kommunen im Rahmen eines interkommunalen Lernnetzwerkes obliegt dem Institut für soziale Arbeit (ISA).

"Prävention hat einen hohen Stellenwert in Brühl und ich freue mich, dass das Konzept der Stadt Brühl überzeugt hat", so Bürgermeister Dieter Freytag. "Als bedeutendes Element ist dabei sicherlich die einvernehmliche und offensive Präventionspolitik von Verwaltung und Politik zu nennen."

"Die Präventionsarbeit der Stadt Brühl kann durchaus schon auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken", bestätigt lobend Beigeordnete Stephanie Burkhardt. "Bereits seit 2010 engagieren sich zahlreiche lokale Akteure im Rahmen der Frühen Hilfen, Kinderarmutsprävention und anderen Förder- und Ehrenamtsprojekten."

"Kein Kind zurücklassen!" wird federführend durch den Fachbereich Kinder, Jugendpflege und Familie koordiniert und widmet sich unter dem Titel "Eltern stärken, Bildung fördern, Chancen eröffnen" schwerpunktmäßig der Vermeidung sozialer Trennung in Kitas, der frühen Mitgliedschaft in einem Sportverein und dem Übergang von der Kita in die Grundschule.

Eine besondere Stärke des Programms sieht Lorenz Schmitz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugendpflege und Familie, in der wissenschaftlichen Begleitung durch das ISA (Institut für Soziale Arbeit e.V. Münster), die Bertelsmann Stiftung und die Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung (FSA). "Insbesondere der Einbezug eines sozialräumlichen Monitorings ist zielführend. Dieses datenbasierte Instrument vermag wesentlich zur wirkungsorientierten Steuerung der Präventionsarbeit beizutragen."

Die Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" und damit die wissenschaftlich fundierte Erfahrung, dass Prävention wirkt, findet auch international Beachtung, so beim Kongress der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Dezember 2016 in Paris.

Weitere Informationen zu "Kein Kind zurücklassen!" erteilt Wilma Dreßen-Schneider im Fachbereich Kinder, Jugendpflege und Familie unter 02332 79-4850 oder per E-Mail.



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