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Mittwoch, 04.10.2017

Schadstoffe Erich Kästner-Realschule:
Blutuntersuchungen

"Bereits am 17.10.2017, also noch vor den Herbstferien, werden in der Erich Kästner-Realschule die ersten Blutuntersuchungen für die Schülerinnen und Schüler der älteren Jahrgänge angeboten und durchgeführt."

Die Zusage, dass die ersten Blutuntersuchungen noch vor den Herbstferien durchgeführt werden, konnte Schuldezernentin Stephanie Burkhardt den Eltern in der Informationsveranstaltung erteilen. Eine weitere Blutuntersuchung ist für den 21.11.2017 geplant.

Der erste Untersuchungstermin ist zunächst für alle älteren Jahrgänge gedacht, die ihre Klasse im Atriumhaus hatten. Bestenfalls können alle gewünschten Untersuchungen der Schülerinnen und Schüler an diesem ersten Termin erfolgen.

Die Durchführung der Untersuchung übernimmt das Team um Dr. med. Franz-Josef Schuba vom Kreisgesundheitsamt. Die Blutproben werden anschließend in das Labor zur RWTH Aachen gebracht um dort die Belastung mit PCB im Blut nachzuweisen, sogenanntes Human-Biomonitoring. Anhand vorhandener Vergleichswerte kann dann eine Einstufung eines möglichen gesundheitlichen Risikos vorgenommen werden. Die Kosten der Untersuchungen werden von der Unfallkasse NRW übernommen.

Fragebögen zur Untersuchung, auf denen die Eltern ihr Einverständnis erklären müssen, wurden zur Mitnahme ausgelegt. Weitere Fragebögen können im Sekretariat der Erich Kästner-Realschule abgeholt werden.

Prof. Dr. med. Thomas Kraus, Professor für Arbeitsmedizin an der RWTH Aachen und Direktor des Instituts für Arbeits- und Sozialmedizin am Universitätsklinikum Aachen erläuterte den Eltern umfassend die gesundheitlichen Zusammenhänge hinsichtlich des Schadstoffs PCB anhand einer Power-Point-Präsentation.

Nach Abschluss der Untersuchungen und Vorliegen der Ergebnisse wird ein weiterer Infoabend stattfinden, an dem Prof. Kraus die Ergebnisse den Eltern und betroffenen Lehrern erläutern wird.

Es wurden jedoch nicht nur organisatorische Dinge im Rahmen der Informationsveranstaltung besprochen. Selbstverständlich brachten die Eltern auch ihre Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder zum Ausdruck. Hier standen mit Prof. Dr. med. Thomas Kraus, Dr. med. Franz-Josef Schuba, Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Erft-Kreises, sowie Frau Sonja Stöcker von der Unfallkasse NRW, Abteilung biologische, chemische und physikalische Einwirkungen, allesamt Fachleute auf ihrem Gebiet Rede und Antwort.

Wichtige Informationen werden weiterhin per Elternbrief zur Kenntnis gegeben. Aktuelle Informationen sind aber auch auf der Homepage der Stadt Brühl hinterlegt, auf eine eigens eingerichtete Rubrik "Schadstoffprüfung" eingerichtet wurde.

Wer dennoch Fragen hat, richtet diese an die Pressestelle der Stadt Brühl, Maria Müller, Tel. 02232/79-2440 oder per Mail.



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