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Ehrenbürger der Stadt Brühl

Der Rat der Stadt Brühl kann an Persönlichkeiten, die sich um die Gemeinde besonders verdient gemacht haben, das Ehrenbürgerrecht verleihen.

Das Ehrenbürgerrecht wurde bis heute verliehen an:

Karl Gruhl, Bergrat - geboren am 16.11.1862, gestorben am 26.4.1947, wurde am 4.10.1912 Ehrenbürger wegen seiner kommunalen, sozialen und karitativen Verdienste (Stiftungen, z.B. Karlsbad)

Monsignore Richard Bertram, Dechant, Oberpfarrer an St. Margareta - geboren am 14.7.1834, gestorben am 24.11.1920, wurde am 29.8.1919 Ehrenbürger wegen besonderer Verdienste auf sozialem und karitativem Gebiet.

Joseph Frohn, ehrenamtlicher Beigeordneter und Seminaroberlehrer - geboren am 1.8.1848, gestorben am 20.11.1937, wurde am 31.7.1929 Ehrenbürger wegen besonderer Verdienste auf kommunalem Gebiet und wegen seines uneigennützigen Wirkens für die Belange der Allgemeinheit (1898 Stadtverordneter und 1910 ehrenamtlicher Beigeordneter).

Georg Grosser, Pfarrer - geboren am 11.5.1885, gestorben am 25.2.1964, stand von 1920 bis 1955 der evangelischen Kirchengemeinde Brühl vor. Er hat sich während der langen Amtszeit nicht nur für kirchliche, sondern darüber hinaus für allgemeine kommunale Belange eingesetzt und wurde am 4.7.1963 Ehrenbürger.

Joseph Hürten, Rektor - geboren am 29.6.1899, gestorben am 15.5.1977. Über 40 Jahre Pädagoge in Brühl, davon zwölf Jahre als Rektor. 1932 bis 1933 und 1945 bis 1964 Mitglied des Rates der Stadt Brühl, davon acht Jahre Bürgermeister. 1961 bis 1969 Landrat des ehemaligen Kreises Köln. In Anerkennung seiner hervorragenden langjährigen Verdienste als Kommunalpolitiker und Pädagoge wurde ihm am 23.6.1969 die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Fritz Wündisch, Rechtsanwalt, Historiker und Publizist - geboren am 24.2.1910, gestorben am 19.6.1994; die Stadt Brühl verdankt ihm die wissenschaftliche systematische Erforschung und Publikation ihrer Geschichte. In Würdigung dieses Verdienstes wurde ihm am 24.3.1990 die Ehrenbürgerschaft verliehen.


Wie zahlreiche andere Städte und Gemeinden Deutschlands verlieh am 11. April 1933 auch der Rat der Stadt Brühl dem damaligen Reichskanzler und NSDAP-Führer Adolf Hitler, sowie dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg das Ehrenbürgerrecht. Da dieses Recht mit dem Tod des Beliehenen automatisch erlischt, ist eine Aberkennung nach dem Tode rechtlich nicht möglich.

Der Rat der Stadt Brühl hat daher mit Ratsbeschluss vom 2.3.09 erklärt, dass er die dem Kriegsverbrecher Adolf Hitler erteilte Ehrenbürgerschaft der Stadt Brühl von 1933 sowie die Ehrenbürgerschaft von Paul von Hindenburg für nichtig betrachtet.

Darüber hinaus hat der Rat in seinem Beschluss erklärt, dass er jede Form antidemokratischen und menschenverachtenden Engagements und Handelns aus jeglicher politischen Richtung und gesellschaftlichen Gruppierung als ein für die Stadt Brühl nicht tolerierbares, unehrenhaftes Verhalten verurteilt.





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