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HI. Johannes der Täufer

Die griechisch-orthodoxe Kirche ist die jüngste der Brühler Kirchen. Die 1983 gegründete Johannes-Gemeinde umfasst in Brühl etwa 1000 Mitglieder. Sie finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Kollekten.
HI. Johannes der Täufer
Großbildansicht HI. Johannes der Täufer

Ab 1990 begann die Gemeinde mit der Sammlung von Mitteln zur Errichtung der Kirche. Der 1998 nach den Plänen des Architekten Klaus Hönig begonnene Bau der kreuzförmigen Kuppelkirche mit Gemeindesaal, Pfarrbüro und Jugendräumen ist im Außenbereich abgeschlossen; der Innenausbau des Kirchenraums ist nahezu beendet.

Die in jeder orthodoxen Kirche übliche Bilderwand (Ikonostase) zwischen Altarraum und Kirchenschiff wurde aus Kastanienholz in der Werkstatt des Holzschnitzers Sotiris Karamallis in Trikala (Griechenland) hergestellt.

Der Kirchenraum im Obergeschoss des Gebäudes wird von der Kuppel und den kreuzförmigen Kuppelgewölben geprägt. Auffallend sind die Bleiglasfenster, die von Klaus Hönig entworfen wurden. Sie zeigen verschiedene religiöse Textelemente in deutscher und griechischer Sprache sowie die 24 Buchstaben des griechischen Alphabets "buchstäblich von Alpha bis Omega". Im Eingangsbereich befindet sich die Patronatsikone, die von Makarius Tauc/Wiesbaden gemalt wurde.

Mehrere Mosaiken schmücken den Außenbereich der Kirche. Sie sind aus original venezianischen Farb- und Goldsmalten, sog. "Byzantini", nach Vorlagen von Klaus Hönig hergestellt. Das Gottesmutter-Mosaik im Bogenfeld über der nördlichen Emporentür ist ein Werk der Künstlerin Angelika Althammer aus Leiblfing/Bayern. Das Engelmosaik auf der Rückseite der Kirche nach einer Vorlage aus dem serbischen Kloster De?ani stammt ebenfalls von ihr wie auch das Christusmosaik nach einer Vorlage vom HI. Berg Athos im Hof der Kirche. Ein weiteres Christusmosaik schmückt das Bogenfeld über der südlichen Emporentür und ist das Werk des Künstlers Klaus Peter Dyroff aus Schmiedeberg/Sachsen.

Die griechischen Texte in den Rundbögen beziehen sich einerseits auf das Neue Testament, zum anderen geben sie Worte orthodoxer Hymnen wieder. Im Hof der Kirche befindet sich das SYMBOLON TIS PISTEOS. Es bildet den griechischen Originaltext des Glaubensbekenntnisses von Nizäa/ Konstantinopel von 325/381 ab. Die 896 blauen Buchstaben aus Kaolin wurden von dem rumänischen Töpferpaar Florin und Dorina Colibaba aus R?d?u?i/Bukowina handgefertigt.

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