kleine Rubrikillustration: Leben in BrühlRubrikillustration: Mobilität/Verkehr

Arbeit der Kinderunfallkommission

Die Unfallanalysen ergeben, dass bei fast ¾ der Unfälle die erwachsenen Verkehrsteilnehmer die Unfallverursacher sind. Kampagnen und Aufrufe allein sind gut gemeint, nachhaltig wirken sie aber offenbar nicht. Die Unfälle stehen im direkten Zusammenhang zwischen Verkehrsgestaltung, kindlichen Verhalten, Verhalten der erwachsenen Verkehrsteilnehmer/innen, der Wohnumfeldgestaltung, Verkehrsmittelwahl und soziographischen Merkmalen. Nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen müssen bekämpft werden. Eine vernetzte Zusammenarbeit ist zwingend notwendig, da die Verkehrssicherheit von Kindern aus verschiedenen Bereichen zu beeinflussen ist. Es ist ein komplexes System. Verkehrüberwachung, Verkehrsplanung und Verkehrsaufklärung beschreiben die Einflussfaktoren.

Der institutionelle Rahmen

Es ist eine Institutionalisierung der Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder notwendig. In Brühl ist diese Arbeit in das kommunale Mobilitätsmanagements integriert. Im Mittelpunkt steht dabei die Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Aktivitäten und verschiedensten Akteure auf kommunaler Ebene. Die Verknüpfung zwischen planerischem Handeln, schulischer Mobilitätserziehung und Polizeiarbeit ist ein wesentliches Handlungsfeld für das Mobilitätsmanagement. Die Eingliederung der Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder in das kommunale Mobilitätsmanagement mit den Zuständigkeiten für den Umweltverbund sowie die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im Bereich der Mobilitätserziehung (Schulen, Kindergärten, Polizei, Verkehrsunternehmen, Kinderschutzbund, ADFC, Fahrradhändler) über kommunale Arbeitskreise bündelt die Aktionen.

Insbesondere haben die Verkehrsplanung und verkehrsräumliche Gestaltung einen entscheidenden Einfluss auf die Verkehrssicherheit. Eine kindgerechtere Stadt ist eine Stadt der kurzen Wege, die größtenteils zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können, mit den Verkehrsmitteln, über die die Kinder auch verfügen. Der ÖPNV muss so geschaffen sein, dass auch Kinder damit umgehen können. Eine solche Perspektive kann nur im Miteinander der verschiedensten Akteure erarbeitet werden. Dabei sind die Kinder und Jugendliche einzubinden, um deren Mobilitätsbedürfnisse, ihre Einstellungen zu Fragen der Verkehrssicherheit und ihre Lösungsstrategien zu verstehen und adäquat berücksichtigen zu können.

Letztendlich gilt es ein Netzwerk zu schaffen, dass für die Koordination der lokalen Verkehrssicherheitsarbeit zuständig ist. Nur so ist u.a. gewährleistet, dass die bisher existierenden Materialien und Kampagnen auch nutzbringend zur Anwendung kommen. Nur so werden sich die knapper gewordenen Ressourcen in Zukunft wirkungsvoller nutzen und überhaupt bewältigen lassen

Grundsätze der Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder

Auf der Grundlage dieser Erkenntnis ergeben sich folgende Grundsätze:

  • Notwendig sind nicht spektakuläre Einzelaktionen, sondern eine kontinuierliche und langfristige Arbeit.
  • Die Verkehrssicherheitsarbeit kann sich nicht nur auf die Vermittlung verkehrssicheren Verhaltens beschränken. Die Verkehrssicherheit ist ein vernetztes System. Verkehrsüberwachung, Verkehrsplanung und Verkehrsaufklärung sind die wesentlichen Faktoren.
  • Notwendig ist die Herausstellung der Bedeutung der Verkehrssicherheitsarbeit
  • Eine wirksame Verkehrssicherheitsarbeit ist nur durch einen integrativen Ansatz zu erreichen. Das Verkehrssicherheitsprogramm soll ein Bündel von Maßnahmen enthalten, die in Kooperation mit anderen ortsansässigen Organisationen und Institutionen (Polizei, Schulen, ADFC, Kinderschutzbund, ADAC) umgesetzt werden sollen.
  • für Kinder in der Öffentlichkeit und damit eine Sensibilisierung für deren Probleme und Problemlösungen (Schaffung eines kinderfreundlichen Verkehrsklimas).
  • Kinderunfälle müssen reduziert werden, ohne den Freiraum für Kinder im Straßenraum einzuschränken. Wir dürfen die Kinder nicht aus dem Straßenraum verbannen, sondern müssen sie auf unseren Straßen schützen.





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