kleine Rubrikillustration: Leben in BrühlRubrikillustration: Mobilität/Verkehr

Elterninfos

Mit zunehmenden Alter wird Ihr Kind seinen Lebens- und Bewegungsraum erweitern. Etwa 55% aller Eltern haben Angst, dass Ihr Kind im Straßenverkehr verunglücken könnte. Der Großteil von Ihnen fühlt sich besser, wenn das Kind wohlbehalten mit dem Auto zur Schule oder nachmittags zu den Freunden gebracht und wieder abgeholt wird.

Das - mit Sicherheit aus guter Absicht entstandene -Elterntaxi hat viele Nachteile, so für die Gesundheit des Kindes Bewegungsmangel. Durch die Fülle der Elterntaxis - gerade vor Schulen - werden viele Kinder zusätzlich gefährdet und ihre natürlichen Spielräume eingeschränkt.

Vieles spricht dafür, Kinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen: Die Kinder lernen ihre Umgebung besser kennen; die Kinder sammeln praktische Erfahrungen im Straßenverkehr; das zu-Fuß-Gehen trägt zur Gesundheit bei; die gemeinsamen Wege mit anderen Kindern schaffen soziale Bindungen und fördern Freundschaften.

Machen Ihr Kind fit den Schulweg. Mehr lesen Sie im Bereich Sicher zur Schule

Das «Elterntaxi» sollte Kindern nur in Ausnahmesituationen zur Verfügung stehen. Allerdings sollten Eltern ein Zeit investieren, um den Kindern das Fahren mit Bussen und Bahnen beizubringen oder sich mit den Radwegen und ihren Gefahren vertraut zu machen.
Kinder sollten besser zu Fuß gehen, Bus fahren oder radeln, sich also eigenständig im Verkehr bewegen. Das ist gut für die Selbstständigkeitsentwicklung.

Bewegungsmangel trägt zu Haltungs- und Lernstörungen sowie Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen bei. Durch selbstständige Bewegung können Kinder gefördert werden und so Selbstständigkeit erlernen. Einem schnell herannahenden Auto zum Beispiel weichen wir als Fußgänger aus. Diesem Prozess ging jedoch ein Lernweg voraus. Die Sinneswahrnehmung und daraus resultierende Reaktionen müssen also aktiv geschult werden. Das geht nur durch einüben in der Realität.

Verkehrserziehung

Seien Sie aktiv in der Verkehrserziehung Ihrer Kinder, "greifbare" Argumente verstehen Kinder einfacher als Verbote. Formulieren Sie positiv, was das Kind tun soll und erklären Sie ihm kurz wieso.


Aktiv
Setzen Sie sich daher für mehr Spiel- und Bewegungsräume in der Stadt ein. Die Kinderunfallkommission befasst sich mit der Entschärfung besonders für Kinder gefährlicher (baulicher) Verkehrssituationen. Ziel hierbei ist es, die eigenständige Bewegung der Kinder im Straßenraum auf sichere Weise zu ermöglichen.
(Quelle: Kinderunfallkommission Kaiserslautern - http://www.Kinderunfallkommission-kl.de/)


Tippsammlung

  • Bewegen Sie sich mit Ihren Kindern viel draußen, denn durch Üben werden Kinder auch sicher im Verkehr.
  • Schnallen Sie Ihre Kinder beim Autofahren immer richtig in einem geeigneten Kindersitz an, denn nur dann sind sie bei einem Unfall gut geschützt. Bis 12 Jahre und bis zu 1,50 Meter Körpergröße sind Kindersitze vorgeschrieben.
  • Seien Sie ein gutes Beispiel im Verkehr, da Kinder Eltern und andere Erwachsene beobachten und von diesen abgucken.
  • Belohnen Sie Ihr Kind bei richtigem Verhalten (ein Lob ist dabei besser als Süßigkeiten). Bei falschem Verhalten erklären und üben Sie das richtige Verhalten.
  • Praxis macht den Meister. Nur durch praktisches Üben kann das richtige Verhalten verinnerlicht werden.
  • Auffällige Kleidung und Reflektoren für Ihr Kind, damit es gesehen wird.
Als Erwachsener Fußgänger mit kleinen Kindern sollten Sie
  • Hand in Hand mit dem Kind gehen
  • Hinter dem Bus die Fahrbahn überqueren
  • Rote Ampeln beachten
  • Am Bordstein stehen bleiben und Links- Rechts-Links-Schauen - vor Überquerung der Fahrbahn
  • Gehwege nutzen


Als Fahrradfahrer mit Kindern sollten Sie beachten
  • Um- und Vorsicht beim Linksabbiegen
  • Verkehrssicheres Fahrrad (besonders Bremsen und Beleuchtung)
  • Mit Fahrradhelm fahren, Auffällige Kleidung
  • Radwege nutzen
  • Beim Abbiegen den Arm ausstrecken
  • Verkehrsregelen beachten



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