Mobilitätsmanagement
Das Rezept der Stadt Brühl gegen die belastende Verkehrsflut
Die 50.000-Einwohner-Stadt Brühl (Nordrhein-Westfalen) hat als attraktiver Standort für Gewerbe, Handel und Wohnen mit einer hohen Verkehrsdichte zu kämpfen. Mit kommunalem Mobilitätsmanagement gelingt es aber, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs zurückzudrängen und die Bürger zum Umstieg auf den umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu bewegen.
Das
sind die wesentlichen Werkzeuge des Mobilitätsmanagements, wie es die Stadt
Brühl betreibt:
- Förderung des Fahrradverkehrs durch Ausbau und Verdichtung des Radwegenetzes sowie Bau von Bike-&-Ride-Anlagen und "Fahrradparkplätzen"
- Aufbau eines leistungsfähigen Stadtbussystems
- Anruf-Sammeltaxi und Carsharing-System als Ergänzungen zu Bus und Bahn
- Beratung von Betrieben zur Einführung von Jobtickets für den ÖPNV
- Aktionstage "Mobil in Brühl"
- Unterrichtsmaterialien für Schulen zur Mobilitätserziehung
- betriebliches Mobilitätsmanagement in der Stadtverwaltung (u.a. Dienstfahrräder, Jobtickets in Kombination mit Parkraumbewirtschaftung)
Über den breiten Maßnahmenmix reduziert Brühl die Umweltbelastungen, die verwaltungsinternen Mobilisierungsmanagement-Maßnahmen entlasten den Haushalt.
Die Grundlage eines Maßnahmenkatalogs muss immer eine gemeinsame Strategie sein: Kommune, Betriebe und öffentliche Einrichtungen arbeiten mit Einwohnern, Mitarbeitern der Unternehmen, Kunden, Schülern sowie mit Verkehrsunternehmen zusammen. Das Ziel ist ein integriertes und umfassendes Konzept für klimafreundliche und kostengünstige Mobilität.
Profitieren Sie von den in Brühl seit 1996 gesammelten Erfahrungen im Mobilitätsmanagement. Lassen Sie sich aus erster Hand über das Konzept informieren.
- Mail:




