70 Jahre danach. Generationen im Dialog

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Projekt "70 Jahre danach. Generationen im Dialog". Ziel des Projektes ist es, einen Dialog der Generationen über Geschichte möglich zu machen.

Am 8. Mai 2015 wird der 70. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert. Anlässlich dieses Datums werden Akteure in Brühl vom Anne Frank Zentrum darin unterstützt, Jung und Alt über die lokale Geschichte und ihre Lebenserfahrungen miteinander ins Gespräch zu bringen.

70 Jahre Jahre danach - Generationen im Dialog

Dialog zwischen Jugendlichen und Zeitzeugen

Als eine von acht Städten in Deutschland wurde die Stadt Brühl als Beteiligte des Projektes "70 Jahre Jahre danach - Generationen im Dialog" des Anne-Frank-Zentrums in Berlin auf Initiative der Brühlerin Eva-Maria Antz ausgewählt.

Die Schirrherrschaft hat Bürgermeister Dieter Freytag übernommen. Unter Federführung des Jugendkulturhauses "Passwort Cultra" und des städtischen Fachbereiches Bildung und Familie werden anlässlich des in 2015 genau 70 Jahre zurückliegenden Endes des 2. Weltkrieges Jugendliche und Zeitzeugen in Brühl auf Spurensuche gehen.

Ziel ist es, Jugendliche mit Zeitzeugen/-innen in den Dialog zu bringen, Interviews zu führen und aus dem Gehörten kreative oder dokumentarische Ergebnisse zu kreieren, die in einer öffentlichen Veranstaltungsreihe im Mai/Juni 2015 für alle Brühler sichtbar werden.

Foto vom Vorbereitungstreffen zum Projekt. Fotorechte: Harald Zeyen

Anne Frank Zentrum

Fortbildung, Coaching, Aktivierung

Das Anne Frank Zentrum organisierte von 2011 bis 2013 in Neustrelitz, Saalfeld und Schwedt/Oder mit vielen Akteurinnen und Akteuren einen Dialog der Generationen. Im Fokus stand das Thema »Kriegskinder – Lebenswege bis heute«. Daraus sind in jedem Ort Ausstellungen, Theaterstücke, Filme und vieles mehr entstanden.

Mit dem Programm »70 Jahre danach« sollen alle angesprochen werden, die in der Bildungs-, Geschichts-, Jugend- oder Seniorenarbeit tätig sind. Das Anne Frank Zentrum will dabei unterstützen, einen Dialog der Generationen über Geschichte möglich zu machen.

Das neue Programm »70 Jahre danach – Generationen im Dialog« ist auf großes Interesse gestoßen: Insgesamt haben sich 15 Städte dafür beworben. Acht Plätze konnten vergeben werden. Teilnehmen werden die Städte Brühl, Cuxhaven, Deggendorf, Georgsmarienhütte, Merseburg, Mühlhausen, Nordhausen, Wusterhausen/Kyritz.

Alle Orte werden im Laufe des kommenden Jahres Dialogprojekte zwischen den Generationen über die lokale Geschichte durchführen. Anlass ist der 70ste Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges. Das Anne Frank Zentrum begleitet die Projekte mit Fortbildungen und Coachings.

Das Vorgängerprojekt »Kriegskinder – Lebenswege bis heute«

Das Projekt »Kriegskinder – Lebenswege bis heute« fand von September 2011 bis Dezember 2013 in Neustrelitz, Saalfeld und Schwedt statt. Mit dem Projekt verfolgte das Anne Frank Zentrum das Ziel, durch einen intergenerativen Dialog die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und den Zusammenhalt vor Ort auszubauen.

Ältere Menschen erhielten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Jugendliche erarbeiteten sich im persönlichen Austausch Einblicke in die Zeitgeschichte, erzählten aber auch älteren Menschen aus ihrem Leben. Alle Projektteilnehmenden erlangten ein tieferes Verständnis für unterschiedliche Lebensweisen, indem die ihnen zu Grunde liegenden Erfahrungen und (Vor-)Geschichten erkundet wurden.

Projektkoordinatoren

Sarah Kassan – Diplom Soz. Pädagogin
pädagogische Verantwortung und Kooperation im Jugendkulturhaus Passwort Cultra Brühl

Eva-Maria Antz – Pädagogin
Moderatorin und Referentin bei der Stiftung MITARBEIT Bonn

Sponsoren des Projekts

Das Projekt:

Projektkoordination

Jugendkulturhaus Passwort CULTRA

Sarah Kassan - Diplom Soz. Pädagogin
Pädagogische Verantwortung und Kooperation im Jugendkulturhaus Passwort Cultra Brühl

Eva-Maria Antz - Pädagogin
Moderatorin und Referentin bei der Stiftung MITARBEIT Bonn

Stadt Brühl
Jürgen Frädrich 51/1
Jugendhilfeplanung, Jugendarbeit, Jugendschutz

Sponsoren des Projekts
Sponsoren des Projekts