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Beurkundung von Geburten

Zuständig für die Beurkundung der Geburt ist das Standesamt, in dessen Bezirk das Kind geboren wird, egal, wo die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt gemeldet sind (wohnen). Nur dieses Standesamt darf später dann auch für das Kind Geburtsurkunden ausstellen oder beglaubigen.

Welche Unterlagen für die Beurkundung vorgelegt werden müssen, kann sehr unterschiedlich sein. Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen eine Hilfestellung sein, bei Unklarheiten können Sie sich jederzeit an das Standesamt wenden.

Das Krankenhaus stellt eine Geburtsanzeige aus. Damit alles richtig eingetragen werden kann, legen Sie bitte

  • Die Geburtsurkunden von Mutter und Vater 
  • bei verheirateten Eltern zusätzlich eine Eheurkunde
  • Eheurkunde und Nachweis über die Auflösung der Ehe bei geschiedenen Müttern oder verwitweten Müttern

dem Krankenhaus vor.

Kontrollieren Sie die Geburtsanzeige, vor allem, ob der/die Vorname(n) des Kindes richtig geschrieben sind. Werden zwei Vornamen durch einen Bindestrich verbunden, so werden diese zu einem Vornamen, d.h. das Kind muss später auch immer mit diesem Doppelnamen unterschreiben und gerufen werden. Ist die Geburt eines Kindes einmal beurkundet, so ist eine Änderung des Geburtseintrages nicht mehr möglich.

Nachdem Sie sich davon überzeugt haben, dass alle Angaben korrekt sind, muss die Geburtsanzeige auf der Rückseite von beiden Eltern unterschrieben werden. Bei ledigen Müttern nur von diesen.

Nun führt Sie der Weg zum Standesamt, damit das Kind beurkundet werden kann. Hierzu sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Die Geburtsurkunden der Eltern
  • Bei verheirateten Eltern zusätzlich eine Eheurkunde
  • Eheurkunde und Nachweis über die Auflösung der Ehe bei geschiedenen Müttern oder verwitweten Müttern
  • Reisepässe bei ausländischer Staatsangehörigkeit
  • Registrierscheine oder Vertriebenenausweise bei Spätaussiedlern
  • Bescheinigungen über Namensänderungen sofern der Familienname oder Vorname eingedeutscht wurde
  • Einbürgerungsurkunde bei Wechsel der Staatsangehörigkeit

Achtung: Ausländische Urkunden müssen im Original mit Übersetzung vorgelegt werden!

Bei getrennter Namensführung verheirateter Eltern, müssen diese beim ersten Kind gemeinsam zum Standesamt kommen, um den Familiennamen des Kindes zu bestimmen. Dieser gilt dann für alle weiteren in der Ehe geborenen Kinder.

Werden Kinder während bestehender Ehe geboren und ist der Ehemann ist nicht der leibliche Vater des Kindes, so gilt er vor dem Gesetz dennoch zunächst einmal als Vater - sog. "Scheinvater" - des Kindes und muss auch die Geburtsanzeige mit unterschreiben.

Die Vaterschaft zu einem nichtehelichen Kind kann beim Jugendamt oder beim Standesamt anerkannt werden. Hierzu ist die Zustimmung der Mutter erforderlich. Daher ist es sinnvoll, wenn beide Eltern dies gleichzeitig beim Amt erledigen.

Um den Vater im Geburtseintrag des Kindes eintragen zu können, benötigt das Standesamt einen Geburtsnachweis des Vaters,eine Abschrift der Vaterschaftsanerkennung und einen Personalausweis (ausländische Urkunden im Original mit Übersetzung, ausländische Staatsangehörige benötigen einen Reisepass).

Die Geburt eines Kindes soll innerhalb einer Woche beim Standesamt angezeigt werden.

Sofern die Geburtsanzeige von beiden Eltern bzw. von der nicht verheirateten Mutter auf der Rückseite unterschrieben ist, kann die Anmeldung unter Vorlage der erforderlichen Dokumente auch von jeder anderen Person vorgenommen werden. Dies gilt nicht für das erste Kind bei Eltern mit getrennter Namensführung.

Wenn alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden und die Voraussetzungen gegeben sind, kann das Standesamt die Geburtsbeurkundung vornehmen. Sie erhalten dann neben der Geburts-, Abstammungs- oder internationalen Geburtsurkunde noch einige zweckgebundene Bescheinigungen und zwar für:

  • Kindergeld
  • Hilfe bei Schwanger- oder Mutterschaft bei der Krankenkasse
  • Elterngeld 

Die Anmeldung des Kindes beim zuständigen Einwohnermeldeamt erfolgt durch das Standesamt.

Geburtsnachweise (z.B. Geburtsurkunden) können nur von dem Standesamt ausgestellt oder beglaubigt werden, das die Geburt des Kindes beurkundet hat.

Gebühren
Die Beurkundung einer Geburt ist grundsätzlich gebührenfrei.

Auch die für gesetzliche Zwecke ausgestellten Geburtsbescheinigungen kosten nichts.

Gebühren entstehen nur, wenn zusätzliche Urkunden benötigt werden. Die erste Urkunde kostet dann 10,00 €, jede weitere Urkunde 5,00 €.



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Öffnungszeiten Standesamt

Montag-Freitag
8-12 Uhr
Donnerstag
14-16 Uhr

Eheschließungen sind an Samstagen nur nach Absprache mit dem Standesamt möglich. Anmeldungen zur Eheschließung nur montags bis donnerstags.

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Kontakt:

Standesbeamter

Michael Cibura
Steinweg 1 (Rathaus)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-3850
Fax: 02232 79-3859
verschlüsselte Mailadresse

Standesbeamtin

Claudia Höller
Steinweg 1 (Rathaus)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-3860
Fax: 02232 79-3859
verschlüsselte Mailadresse

Standesbeamter

Andreas Amann
Steinweg 1 (Rathaus)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-3870
Fax: 02232 79-3859
verschlüsselte Mailadresse

Standesbeamtin

Katrin Vasbender
Steinweg 1 (Rathaus)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-3880
Fax: 02232 79-3859
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