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'Tag des Gedenkens' (27.01.) für die Opfer des Nationalsozialismus
Gegen das Vergessen
Auf den Spuren jüdischen Lebens in Brühl

Datum: Sonntag, 29.01.2017
Kategorie: Führungen
Ort: Max-Ernst-Brunnen
Uhlstraße 3
50321 Brühl
[Adresse im Stadtplan zeigen]
Beginn: 14:30 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Veranstalter: Stadt Brühl
Bauen und Umwelt
Abteilung Planung und Umwelt
Untere Denkmalbehörde
Ansprechpartnerin: Frau Fink
Uhlstraße 3
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-5110
Telefax: 02232 79-5190
E-Mail: verschlüsselte Mailadresse
Internet: http://www.bruehl.de

Kurzbeschreibung:

Foto-Collage "Gegen das Vergessen"
Großbildansicht Foto-Collage "Gegen das Vergessen"

659 Jahre nachweisbare Geschichte der Juden in Brühl, die im Oktober 1944 endete. Heute erinnert an die Existenz jüdischen Lebens nur noch eine Gedenkstätte und der jüdische Friedhof. Wer aber kennt noch Namen jüdischer Familien und deren Geschäfte oder Häuser?

Es ist mittlerweile nur noch die Gruppe der über Siebzigjährigen, die sich noch erinnern können. Dabei ist die Geschichte der Juden eng verknüpft mit der Geschichte der Stadt Brühl.

In den schriftlichen Quellen zur Brühler Stadtgeschichte werden bereits zur Stadtgründung 1285 Juden erwähnt und seit der Barockzeit lassen sich sogar die Lebensbedingungen für die kleine jüdische Gemeinde zum Teil nachvollziehen.

Als Blütezeit der Brühler jüdischen Gemeinschaft ist das 19. Jahrhundert mit dem Bau der Synagoge anzusehen. Mit Beginn der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten veränderte sich das Bild, es folgten wirtschaftliche Einschränkungen und gesellschaftliche Isolierung. Nach dem Novemberpogrom 1938 flüchteten viele Juden. 1942 erfolgten erste Verschleppungen in die Vernichtungslager. Im Oktober 1944 hatte Brühl keine jüdischen Einwohner mehr.

Damit dieser Teil der Brühler Geschichte nicht verloren geht, sollen bei dieser Führung mit den Brühler Stadtführerinnen die Spuren des jüdischen Lebens vom Mittelalter bis zur Gegenwart lebendig gehalten werden.

Eine Stadtführung der Brühler Stadtführerinnen in Zusammenarbeit mit der Initiative für Völkerverständigung zum 'Tag des Gedenkens' für die Opfer des Nationalsozialismus.



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