1975 Hans-Günter Obermaier, Köln
Vita:
1943 geboren in Kirchdorf/Oberbayern | ab 1961 Ausbildung als Grafiker und Tätigkeit in Werbeabteilungen und Agenturen, Abendstudien in Bildhauerei und Drucktechniken an der Essener Folkwangschule als Objektmacher, Autodidakt | ab 1968 Ausstellung elektro-kinetischer Objekte | 1973 Initiator des Künstlerhauses 'Dorfschule Meschenich' | ab 1974 freischaffend als Maler, Grafiker und Bildhauer tätig | 1975 Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl 1| 979 Wandgemälde des 1973 abgerissenen 'Hospitälchens' in Brühl | 1987 Wandgemälde in Köln-Mülheim; weitere Fassadenmalereien in Wuppertal, Dortmund und Münster | ab 1989 ausschließlich Holzbildhauerei in Auseinandersetzung mit archaischen Ausdrucksformen
Begründung der Jury:
Hans-Günther Obermaier erhält die Auszeichnung für seine Phantasie der Bildfindung und die handwerkliche Sicherheit der Bildgestaltung. Die Jury richtet ihr Augenmerk besonders auf die neuesten Arbeiten des Bewerbers, in denen trotz einer gewissen Motivüberfüllung Obermaiers stärkste Begabung gesehen wurde - sowohl in der Exaktheit der Zeichnung wie in der differenzierten Farbigkeit.




