kleine Rubrikillustration: Tourismus / KulturRubrikillustration: Max Ernst

2014 Alwin Lay, Düsseldorf

© Alwin Lay Permanent Sparkler C-Print 80x60 2012 (Repro)
Großbildansicht © Alwin Lay Permanent Sparkler C-Print 80x60 2012 (Repro)

Alwin Lay ist der Max-Ernst-Stipendiat 2014.

Über ihr Werk urteilt die Jury: "Seine Motive bezieht Alwin Lay aus der umgebenden Wirklichkeit, aus dem Fundus des täglichen Lebens zwischen sprudelnder Kaffeemaschine, brennender Zigarette und sprühender Wunderkerze. Und doch ist hier in der künstlerischen Welt Alwin Lays alles anders - so ganz gegen die Erwartung des Betrachters werden Sehgewohnheiten auf die Probe gestellt, humorvoll verwandelt. Kleine Feuer-Werke brennen unendlich, Maschinen versagen ausweglos, Erwartetes bleibt aus. Im Foto, Objekt und im Video-Loop bleibt der Künstler sich in seiner Bildsprache treu. Das opulente Motiv wird in einen eher kühlen Umraum gestellt, bleibt immer pointiert in der Formulierung. Ausschnitte sind präzise gewählt, Raum klar definiert und wo Farbe eine Rolle spielt, ist sie - sparsam gesetzt - von großer Leuchtkraft. Nirgends sind sie verspielt oder überfüllt, die Bildwelten Alwin Lays, immer aber von starker Klarheit und Leichtigkeit, von erzählerischer Kraft und überraschender, sehr besonderer Poesie".

Stipendium mit 10.000 EUR dotiert

Der in Rumänien geborene Künstler Alwin Lay, Jahrgang 1984, erhält das mit erstmalig 10.000 € dotierte Preisgeld des 44. Max Ernst Stipendiums, welches zu gleichen Teilen von der Stadt Brühl und der Max Ernst Gesellschaft e.V. finanziert wird.

Alwin Lay schloss 2013 sein Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln in der Klasse von Prof. Johannes Wohnseifer und Prof. Mischa Kuball ab und setzte sein Studium als Gaststudent an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Christopher Williams fort.

Die Preisverleihung des Stipendiums erfolgt am Mittwoch, den 02.04.2014 um 19:00 Uhr im Dorothea Tanning Saal des Max Ernst Museums Brühl. Zugleich wird im Max Ernst Museum Brühl des LVR die Ausstellung mit Werken des Preisträgers eröffnet, welche im Zeitraum vom 03.04. bis 22.04.2014 im Rahmen der Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein wird.





Max Ernst-Stipendium

Werk der Preisträgerin 2017: © Kofferinstallation - Serena Alma Ferrario

Preisträgerin 2017

Auszug aus der Jury-Begründung: "Die Arbeit verdeutlicht ihre humorvolle wie tiefgründige Reflexion über künstlerisches Handeln und ihre Rolle als Künstlerin in einer scheinbar durch Gewalt und Haltlosigkeit geprägten Zeit. ...".

Lesen Sie auch hier:

Allgemeine Informationen:

Weitere Infos im WWW:

Kontakt:

Max Ernst-Stipendium

Steinweg 1-3
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-2670
Fax: 02232 79-2690
verschlüsselte Mailadresse