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2016 Valentin Hennig, Stuttgart

Valentin Hennig ist der Max Ernst-Stipendiat 2016.
© Valentin Hennig: Verwandlung
Großbildansicht © Valentin Hennig: Verwandlung

Über seine Werke urteilt die Jury: "Die Jury des Max Ernst-Stipendiums war von der surrealen Bildmacht der Videoarbeiten von Valentin Hennig so überzeugt, dass sie ihm das Max Ernst-Stipendium 2016 einstimmig zuerkannt hat.

Die surrealistische Inspirationsmethode der "écriture automatique", der automatischen Schreibweise wird von Valentin Hennig auf das Medium des Films übertragen. Er selbst bezeichnet sich als "Übersetzer", der plötzlich im Bewusstsein aufgetauchte Bilder filmisch inszeniert.

In seinem Stop-Motion-Film "Die Verwandlung" von 2014 verwendet er nur auf der Straße oder im Sperrmüll gefundene Gegenstände, die in einer rasanten Abfolge von Bildern und Schnitten einer permanenten Metamorphose unterworfen werden.

Andererseits könnte jedes Bild im Film auch als Bild an der Wand existieren."

Stipendium mit 10.000 EUR dotiert

Der in Herrenberg nahe Stuttgart geborene Künstler Valentin Hennig, Jahrgang 1986, erhält das mit 10.000 Euro dotierte Preisgeld des 46. Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl. Es wird zu gleichen Teilen von der Stadt Brühl und der Max Ernst Gesellschaft e.V. finanziert.

Valentin Hennig studierte von 2007 bis 2013 an der Kunstakademie Karlsruhe bei Frau Prof. Silvia Bächli und Frau Prof. Corinne Wasmuth. In den Jahren 2013/2014 absolvierte er ein Studium im Bereich "Intermediales Gestalten an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Seit 2015 ist er Meisterschüler im Weißenhofprogramm der AbK Stuttgart, dort betreut von Prof. Wolfgang Mayer und Dr. Tom Whalen.

Die Preisverleihung des Stipendiums erfolgte am Donnerstag, den 02.04.2016 im Dorothea Tanning Saal des Max Ernst Museums Brühl.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR richtete wie in jedem Jahr eine Ausstellung mit Werken des Preisträgers aus.



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Max Ernst-Stipendium

Werk der Preisträgerin 2017: © Kofferinstallation - Serena Alma Ferrario

Preisträgerin 2017

Auszug aus der Jury-Begründung: "Die Arbeit verdeutlicht ihre humorvolle wie tiefgründige Reflexion über künstlerisches Handeln und ihre Rolle als Künstlerin in einer scheinbar durch Gewalt und Haltlosigkeit geprägten Zeit. ...".

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