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2017 Serena Alma Ferrario, Braunschweig

Serena Alma Ferrario ist die Max Ernst-Stipendiatin 2017.
Preisträgerin 2017 Serena Alma Ferrario
Großbildansicht Preisträgerin 2017 Serena Alma Ferrario

Serena Alma Ferrario überzeugt die Jury mit einer Installation, in der unter Verwendung von Zeichnung, Fotografie, Video, Worten und Dingen menschliche Strategien versammelt sind, die Orientierung und Rettung in der Welt versprechen. Im Rückgriff auf Triviales, das in ambivalenten Bedeutungsebenen in eine Bildtradition verankert wird, zeigt sich ihr hohes Bewusstsein der verwendeten Mittel, Medien, Zitate und persönlichen Referenzpunkte. Die Arbeit verdeutlicht ihre humorvolle wie tiefgründige Reflexion über künstlerisches Handeln und ihre Rolle als Künstlerin in einer scheinbar durch Gewalt und Haltlosigkeit geprägten Zeit. Mit surrealer Überzeichnung bietet sie eine komplexe Erzählung mit der Möglichkeit individueller Lesart im Sinne einer Erinnerungsstätte des Lebens.

© Kofferinstallation - Serena Alma Ferrario
Großbildansicht © Kofferinstallation - Serena Alma Ferrario

Stipendium mit 10.000 EUR dotiert

Die in Crema/Italien geborene Künstlerin Serena Alma Ferrario, Jahrgang 1986, erhält das mit 10.000 Euro dotierte Preisgeld des 47. Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl. Es wird zu gleichen Teilen von der Stadt Brühl und der Max Ernst Gesellschaft e.V. finanziert.

Serena Alma Ferrario studiert seit 2010 Seit 2010 Studium an der HBK Braunschweig. Seit dem Jahr 2016 ist die Stipendiatin Meisterschülerin bei Prof. Wolfgang Ellenrieder.


Die Preisverleihung des Stipendiums erfolgte am Donnerstag, den 02.04.2017 im Dorothea Tanning Saal des Max Ernst Museums Brühl.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR richtete wie in jedem Jahr eine Ausstellung mit Werken des Preisträgers aus.



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Max Ernst-Stipendium

Werk der Preisträgerin 2017: © Kofferinstallation - Serena Alma Ferrario

Preisträgerin 2017

Auszug aus der Jury-Begründung: "Die Arbeit verdeutlicht ihre humorvolle wie tiefgründige Reflexion über künstlerisches Handeln und ihre Rolle als Künstlerin in einer scheinbar durch Gewalt und Haltlosigkeit geprägten Zeit. ...".

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