Will Küpper
Seit 1924 lebte und arbeitete er in Düsseldorf. Früh wurde der Mensch zum zentralen Thema von Küppers künstlerischem Schaffen.
Mitte der zwanziger Jahre wandelten sich Küppers Werke vom Expressionismus zum Magischen Realismus. Es entstanden Gemälde und Zeichnungen von konzentriertem Aufbau in einer Farbgebung, die ebenso leuchtend wie dumpf-schwermütig sein konnte. Während der nationalsozialistischen Diktatur zog sich Will Küpper in die Innere Emigration zurück. Außer wenigen Ölgemälden entstanden hauptsächlich Grafiken. Nach dem Krieg beherrschte weiterhin der Mensch das Werk des Künstlers: Serien von Clownbildern, Don Quichotte-Darstellungen, Bauern und Religiösen Motiven malte und zeichnete Küpper in vereinfachender, universaler Formgebung. Ende der 50er Jahre entwickelte er eine für sein bisheriges Werk außergewöhnliche Farbigkeit mit abstrahierenden Tendenzen.
Im Jahr 2001 übernahm die Stadt Brühl den Nachlass des 1972 verstorbenen Künstlers von dessen Witwe Käte Küpper und bearbeitet seitdem den Korpus von 100 Ölgemälden und etwa 1300 Zeichnungen wissenschaftlich. Einige Schenkungen von Privatsammlern haben zu einem kontinuierlichen Anwachsen der Will-Küpper-Sammlung der Stadt Brühl geführt. Jährlich im Herbst findet eine Themenausstellung mit Werken des Künstlers in der Galerie Brühl statt.
Auf Wunsch werden Einblicke in die Sammlung gewährt.



