kleine Rubrikillustration: Tourismus / KulturRubrikillustration: Max Ernst

Lebenslauf von Max Ernst

Max Ernst wurde in Brühl geboren und wuchs hier auf. Sein Lebenslauf beschreibt die Stationen seines Wirkens bis zu seinem Tod am 1. April 1976 in Paris.
Ernst, Max, Selbstportrait, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2007
Ernst, Max, Selbstportrait
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2007

1891 Max Ernst wird am 2. April in Brühl, Schloßstraße 21, geboren

1906  Unter Anleitung seines Vaters, Taubstummenlehrer und Maler, entstehen erste naturalistische Ölgemälde 

1910 Abitur

1910 - 1914  Studium der Alt-Philologie, Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte an der Universität Bonn

Max Ernst eignet sich die zeitgenössischen Kunstströmungen - Jugendstil, Futurismus, Fauvismus, Kubismus - an, lernt August Macke kennen und wird Mitglied der "Rheinischen Expressionisten"

Beginn der Freundschaft mit Hans Arp 

1914 - 1918  Militärdienst in Frankreich und Polen

"Max Ernst starb am 1. August 1914, er kehrte zum Leben zurück am 11. November 1918 als junger Mann, der ein Magier werden und den Mythos seiner Zeit finden wollte."

1919/1920  Hauptakteur der Kölner Dada-Bewegung

Die indirekte Arbeitsweise bestimmt nun das Werk grundlegend: Es entstehen Klischeedruckzeichnungen, Durchschreibezeichnungen, Übermalungen, Foto- und Holzstichcollagen

1921/1922  Freundschaft und gemeinsame Veröffentlichungen mit dem Dichter Paul Eluard

Max Ernst geht nach Paris und wird mit dem Ölgemälde "Au rendez-vous des amis" Maler des Surrealismus der ersten Stunde
 
1925 Max Ernst entwickelt Frottage und Grattage als surrealistische
Arbeitstechniken

1930 Beginn der "Loplop-presénte"-Serie

Veröffentlichung des Collagenromans "Reve d'une petite fille qui volut entrer au Carmel"

1934  "Une Semaine de Bonte": Der dritte Collagenroman wird publiziert - Erste Skulpturen

1937/1940  Verfolgung als "entarteter Künstler" und Internierung als "feindlicher Ausländer"

1941  Max Ernst emigriert in die USA

1942 Entwicklung der Oszillations-Technik

1951 Erste große deutsche Retrospektive im Brühler Schloss Augustusburg

1953/1958  Max Ernst kehrt nach Europa zurück und wird französischer Staatsbürger

1954 Die Biennale in Venedig verleiht Max Ernst den "Großen Preis für Malerei"

1969 Max Ernst schenkt der Stadt Brühl die "Maximiliana"

1971  Stiftung des "Max-Ernst-Stipendiums" durch den Rat der Stadt Brühl; "Max-Ernst-Brunnen" vor dem Franziskanerkloster

1972 Ehrendoktorwürde der Universität Bonn; die Laudatio hält Eduard Trier
 
1976 Max Ernst stirbt am 1. April in Paris





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Weitere Infos im WWW:

Kontakt:

Max Ernst Museum

Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl
Telefon: 02232 5793-117
Fax: 02232 5793-130
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