Lebenslauf von Max Ernst
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2007
1891 Max Ernst wird am 2. April in Brühl, Schloßstraße 21, geboren
1906 Unter Anleitung seines Vaters, Taubstummenlehrer und Maler, entstehen erste naturalistische Ölgemälde
1910 Abitur
1910 - 1914 Studium der Alt-Philologie, Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte an der Universität Bonn
Max Ernst eignet sich die zeitgenössischen Kunstströmungen - Jugendstil, Futurismus, Fauvismus, Kubismus - an, lernt August Macke kennen und wird Mitglied der "Rheinischen Expressionisten"
Beginn der Freundschaft mit Hans Arp
1914 - 1918 Militärdienst in Frankreich und Polen
"Max Ernst starb am 1. August 1914, er kehrte zum Leben zurück am 11. November 1918 als junger Mann, der ein Magier werden und den Mythos seiner Zeit finden wollte."
1919/1920 Hauptakteur der Kölner Dada-Bewegung
Die indirekte Arbeitsweise bestimmt nun das Werk grundlegend: Es entstehen Klischeedruckzeichnungen, Durchschreibezeichnungen, Übermalungen, Foto- und Holzstichcollagen
1921/1922 Freundschaft und gemeinsame Veröffentlichungen mit dem Dichter Paul Eluard
Max Ernst geht nach Paris und wird mit dem Ölgemälde "Au rendez-vous des amis" Maler des Surrealismus der ersten Stunde
1925 Max Ernst entwickelt Frottage und Grattage als surrealistische
Arbeitstechniken
1930 Beginn der "Loplop-presénte"-Serie
Veröffentlichung des Collagenromans "Reve d'une petite fille qui volut entrer au Carmel"
1934 "Une Semaine de Bonte": Der dritte Collagenroman wird publiziert - Erste Skulpturen
1937/1940 Verfolgung als "entarteter Künstler" und Internierung als "feindlicher Ausländer"
1941 Max Ernst emigriert in die USA
1942 Entwicklung der Oszillations-Technik
1951 Erste große deutsche Retrospektive im Brühler Schloss Augustusburg
1953/1958 Max Ernst kehrt nach Europa zurück und wird französischer Staatsbürger
1954 Die Biennale in Venedig verleiht Max Ernst den "Großen Preis für Malerei"
1969 Max Ernst schenkt der Stadt Brühl die "Maximiliana"
1971 Stiftung des "Max-Ernst-Stipendiums" durch den Rat der Stadt Brühl; "Max-Ernst-Brunnen" vor dem Franziskanerkloster
1972 Ehrendoktorwürde der Universität Bonn; die Laudatio hält Eduard Trier
1976 Max Ernst stirbt am 1. April in Paris


