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Brühler Sehenswürdigkeiten

Kultur und Geschichte prägen das heutige Bild der Stadt Brühl. Über 700 Jahre besitzt die Stadt Brühl bereits ihre Stadtrechte. Die beiden Schlösser, Augustusburg und Falkenlust, sowie der Freizeit- und Vergnügungspark Phantasialand bilden heute die größten touristischen Anziehungspunkte der Stadt.

Schloss Augustusburg

1725 bis 1768 für den Kurfürsten Clemens August nach den Plänen von Conrad Schlaun und später Francois de Cuvillies auf den Resten der 1689 gesprengten erzbischöflichen Wasserburg der Kölner Kurfürsten aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Bedeutendstes Werk des Barock im Rheinland. Weltberühmt ist das Treppenhaus von Balthasar Neumann. Das Schloss, der Schlosspark mit seinen Blumenanlagen und das rund 37 ha große Waldgelände sind das Ziel zahlreicher Besucher von nah und fern.

Schloss Falkenlust

Kleines Jagdschloss mit besonders reizvoller Innengestaltung. Erbaut 1729 bis 1746 nach Plänen von Francois de Cuvillés, Bauherr Kurfürst Clemens August. Im Park befindet sich außerdem die Muschelkapelle. Sie wurde in der Art einer Eremitengrotte angelegt und 1740 eingeweiht.
Schloss Augustusburg, Schloss Falkenlust und der Park wurden 1984 als Gesamtanlage in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt (UNESCO) aufgenommen.

Max Ernst Museum

Mit einem Festakt wurde das Max Ernst Museum am 3. September 2005 feierlich eröffnet. Bundespräsident Horst Köhler würdigte das Lebenswerk des Künstlers. Erstmals ist das Werk des großen Dadaisten und Surrealisten Max Ernst (1891-1976) an einem Ort versammelt zu sehen: In bisher nicht gekannter Fülle - über alle Kunstgattungen und Zeiten hinweg - sieht man über 60 Skulpturen aus dem Privatbesitz des Künstlers und einen Großteil seines graphischen Oeuvres. Glanzpunkt des Museums sind 36 D-Paintings, Liebesgaben, die der Maler, Bildhauer und Dichter Max Ernst seiner Frau Dorothea Tanning jedes Jahr zum Geburtstag schenkte.

Phantasialand

Einer der bedeutendsten Freizeitparks Europas bietet Attraktionen und Abenteuer für jedes Alter. Atemberaubend sind die Fahrten, phantastisch die Shows.

Schlosskirche "Maria von den Engeln"

Einschiffiger gotischer Kirchenbau. Vormals Kloster- und Hofkirche. Grundsteinlegung am 12. Mai 1491 durch Erzbischof Hermann IV. von Hessen für das ehemalige Kloster der Minderbrüder des heiligen Franziskus. Um 1735 zur Hofkirche des Schlosses Augustusburg umgebaut mit diesem durch das neugebaute Oratorium verbunden. Berühmter Hochaltar von Balthasar Neumann (1745). Die Verkündigungsgruppe wurde von J.W. van der Auwera geschaffen, auch sonst wertvolle Ausstattung. Auf dem Vorplatz Nepomuk-Statue (1734), von Kurfürst Clemens August gestiftet.

Max-Ernst-Geburtshaus

Erbaut um 1885. Spätklassizistisch mit guten Proportionen. Am 2. April 1891 wurde hier der surrealistische Maler Max Ernst geboren. Heute vermietet und im Eigentum der katholischen Kirchengemeinde Maria von den Engeln. Schloßstraße 21

Museum für Alltagsgeschichte

Das um 1744 errichtete Fachwerkhaus gehört zu den ältesten Häusern Brühls. Bis in das frühe 19. Jahrhundert war es Residenz der sog. besseren Brühler Gesellschaft. Das bedeutende Baudenkmal wurde in den Jahren 1993/94 originalgetreu wiederhergestellt.
Das erste Museum für Alltagsgeschichte in Deutschland zeigt im Wechsel Ausstellungen, die vergangene Lebensweisen im Vergleich mit Formen heutigen Lebens auf künstlerische Weise in Szene setzen. Führungen nach Vereinbarung.
Kempishofstraße

Rathaus "Altes Franziskanerkloster"

Grundsteinlegung am 12. Mai 1491 durch Erzbischof Hermann IV von Hessen. Die jetzigen dreigeschossigen Bauten mit steilem beschiefertem Walmdach stammen von 1714 bis 1718 (Kurfürst Joseph Clemens) und gruppieren sich um den Innenhof des Kreuzganges.

Säkularisierung des Klosters 1802, danach Schulzwecken dienend (1823 - 1925 katholisches Lehrerseminar; dann berufsbildende Schulen).

An der Westwand des Südflügels großflächiges Sgraffito mit der Geschichte des Klosters. Seit 1987 Rathaus der Stadt Brühl mit Kapitelsaal und Sitzungssaal des Rates der Stadt Brühl. Uhlstraße 3
Tel: 02232/79-0

Rathaus (Steinweg)

Ein Burgerhuiß wird an dieser Stelle erstmals 1563 erwähnt. Das bestehende Rathaus wurde 1858 als zweigeschossiger Bau errichtet. 1904 zur heutigen Form verändert und erweitert. Die abgeschrägte Ecke wird betont durch einen dreiseitigen, zweigeschossigen Erker mit Zierdetails, darunter der preußische Adler. Am Steinweg ein schmuckvoll gerahmtes Portal mit dem Brühler Wappen überschrieben mit dem Spruch "Halte Rat vor der Tat". Westseite Moderner Erweiterungsbau.
Steinweg 1
Tel: 02232/79-0

Schallenburg

Eine der wenigen noch bewohnten Wasserburgen im Rheinland. Erbaut im 15. Jahrhundert durch die Familie Schall von Bell. Dreiflügelige Fachwerkvorburg, Herrenhaus mit Treppengiebeln und zwei dreigeschossigen runden Ecktürmen. Die spätgotische Wasserburg wurde 1694 ergänzt und erneuert. Südlich anschließend Wirtschaftshof mit Fachwerkbauten. Der Park und die Wirtschaftsgebäude wurden im 19. Jahrhundert angelegt.
Schwadorf

Haus zum Stern

Ältestes repräsentatives Bürgerhaus der Stadt mit charakteristischen Treppengiebeln, erbaut 1530/31 von dem kurfürstlichen Oberkellner (Amtsrentmeister) Wilhelm Kannegießer. 1664 wurde es an den Oberkellner Buschmann verkauft. Cyriacus Buschmann war 1668 als Amtsverwalter ranghöchster Zivilist in Brühl. So konnte er die Löschmannschaften 1689 beim großen Stadtbrand in erster Linie zur Rettung seines Hauses einsetzen, während die restliche Stadt fast völlig vernichtet wurde.
Kölnstraße 2

Zisterzienserinnenkloster Benden

Gegründet Anfang des 13. Jahrhunderts. Der jetzt noch vorhandene Backsteinflügel stammt von einem Neubau des 18. Jahrhunderts mit Resten aus dem 16. Jahrhundert. Im Innern noch originale, zum Teil bemalte Stuckdecken von 1719 erhalten. Nach Restaurierungs-arbeiten bietet das Barockbauwerk heute wieder ein reizvolles Bild.(private Wohnanlage, Kloster Benden )

Palmersdorfer Hof

Urkundlich belegt seit dem 10. Jahrhundert. Der Bauernhof besteht vermutlich bereits seit der fränkischen Landnahme. 1689 erlitt der Palmersdorfer Hof das gleiche Schicksal wie Burg und Stadt und wurde vollkommen zerstört. Die vorhandenen Gebäude stammen aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Seit 1984 zu Wohnzwecken umgebaut.
(Privatbesitz) an der Otto Wels Straße (K7)

Haus zum Schwan

Stattliches Bürgerhaus mit Dreiecksgiebel und Hauszeichen. Erbauungsjahr 1749, errichtet vom kurfürstlichen Baumeister Gerhard Cadusch, der u.a. auch die katholische Pfarrkirche In Brühl-Pingsdorf baute.
Erste urkundliche Erwähnung 1496. Das Haus erhielt seinen Namen durch den Prinzipalrat Dr. Schwan, der im besten Bürgerhaus der Stadt zu wohnen verpflichtet war.
Markt 1

Pfarrkirche St. Margareta

Erbaut unter Erzbischof Walraum von Jülich (1332 - 1349), erweitert 1885 - 1887 (restauriert von 1989 - 1994). Im Inneren Barockkanzel (1752), Reliquiare aus dem frühen 16. Jahrhundert, Steinmadonna (um 1500), Ölgemälde des frühen 16. Jahrhunderts (Kreuzigung "Schmerzensmann und Pilatus"). Vor der Kirche der Franziskusbrunnen.
Kirchstraße

Bahnhof Brühl-Kierberg (Kaiserbahnhof)

An der Bahnstrecke Köln - Trier wurde 1875 unter Kaiser Wilhelm I. am Ende der von der Brühler Innenstadt heraufführenden Kaiserstraße das prachtvolle Bahnhofsgebäude für die Besucher der im Raum Euskirchen stattfindenden Kaisermanöver errichtet. (Privatbesitz)
Kierberger Straße 130

Judenfriedhof

Sein Alter ist unbestimmt. Vielleicht wurde er schon vor der Zeit der ersten Judengemeinde kurz nach der Stadtwerdung angelegt. Erste urkundliche Erwähnung 1371. Neben Grabsteinen aus neuerer Zeit zahlreiche aus früheren Jahrhunderten.
Ecke Kölnstraße/Schildgesstraße

Gedenkstätte Synagoge

Am ehemaligen Standort der Brühler Synagoge wurde 1993 die neue Gedenkstätte eingeweiht.
An der Synagoge

Ehemaliger Pfarrhof

Zweigeschossiges, burgartiges Haus, von großem Garten und Wassergräben umgeben, mit übergiebeltem Eingang und vorkragendem Süderker.
Erbaut 1593; jetzt in Privatbesitz.
An der Kapelle 6

Gabjei-Wasserturm

Gleichzeitig Wohnturm und beliebtes Ausflugsrestaurant. Ziel und Ausgangspunkt vieler Wanderungen im Naturpark
Rheinland. Weithin als Wahrzeichen der Stadt Brühl sichtbar.
Liblarer Straße 181

Brühler KeramikMuseum

in der ehemaligen Stellmacherei, Kempishofstraße 10
Das Museum beherbergt eine Keramikwerkstatt, in der Repliken, aber auch Gefäße nach eigenen Entwürfen gefertigt werden. Zusätzlich überrascht das KeramikMuseum mit einer kleinen, aber sehr feinen Gastronomie.
Führungen und Töpferkurse auf Anfrage.




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