Touristisches Wegeleitsystem
Infopointer (ein-, zwei-und dreiteilige Tafeln) machen das Angebot (Stadtplan, Touristinformation, Sehenswürdigkeiten in deutscher, englischer und französischer Sprache, Freizeiteinrichtungen, Gastronomie-und Unterkunftsbetriebe) für die Gäste überschaubar.
So wurden neben der schwerpunktmäßigen Beschilderung des Max Ernst Museums, der Wegeführung zu den Schlössern und weiteren innerstädtischen Museen auch die städtischen Infrastruktureinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmittel sowie PKW-Fahrer und Fußgänger in die Planung und Umsetzung des Leitsystems einbezogen.
Insgesamt: 57 Standorte, 580 Wegweiser und 13 ein-, zwei- und dreiteilige Infopointer. Es beteiligten sich 27 Gastronomiebetriebe und 7 Hotels. Die Gesamtkosten betrugen ca. 145.000 Euro. Das Land NRW förderte das Projekt mit 55.000 Euro
Rückblick
Die Stadt Brühl hat viele Sehenswürdigkeiten und touristische Highlights zu bieten, die Jahr für Jahr tausende von Touristen in die Schlossstadt locken. Aufgrund einer in der Vergangenheit kaum vorhandenen bzw. sehr schlechten Beschilderung waren die Sehenswürdigkeiten oftmals nur problematisch zu erreichen bzw. wurden überhaupt nicht wahrgenommen.
Die Gäste, die am Bahnhof ankamen, wussten z.B. nicht, dass sich hinter dem sich in Besitz des Landes befindlichen Schlosses Augustusburg noch eine wunderschöne Altstadt mit der so genannten Museumsinsel befindet. Hinweise auf Unterkunftsbetriebe und gastronomische Einrichtungen fehlten völlig.
Anfang 2007 begann gemeinsam mit dem Planungsbüro VIA e G die Planung und Umsetzung des Projektes. Es wurde ein Kataster erstellt und die einzelnen Wegweisungen wurden aufeinander abgestimmt, um die Zahl der Schilder und insbesondere der Übersichtstafeln durch gemeinsame Nutzung für mehrere Wegleitsysteme gering zu halten (Kostengründe, bessere Übersichtlichkeit) und um Kombinationsmöglichkeiten zu nutzen.
Vorrangig war die touristische Wegweisung für PKW-Fahrer und Fußgänger, da der Großteil der Besucherinnen und Besucher Brühls diese Verkehrsmittel nutzen. Hinzu kamen noch die öffentlichen Verkehrsmittel S-Bahn und Deutsche Bahn. Dafür war eine entsprechende Beschilderung, die sich an das Erscheinungsbild der Stadt Brühl einfügt, unabdingbar (deshalb Wahl der weißen Schrift auf dunkelblauem Grund).
An den Zufahrtsstraßen und an allen wichtigen Kreuzungen sind ausreichend Infotafeln aufgestellt worden, an denen Ortsfremde sich ohne Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer über den weiteren Wegeverlauf informieren können.



