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Nachhaltiges Beschaffungswesen

Ausszug aus dem Informationsblatt des Bürgermeisters vom Februar 2003: Die Nutzung von Recyclingpapier gilt immer noch als deutliches Signal für umweltbewusstes Handeln. Zu Recht! Nach wie vor gilt: der Gebrauch von Recyclingpapier schont die Wälder und mindert die Abfallberge. Zudem wird bei der Herstellung von Altpapier weniger Energie verbraucht als bei der Herstellung von Frischfaserpapier.

Recyclingpapier - besser als sein Ruf!

Das Argument, dass der Gebrauch von Frischfaserpapier etwas Gutes für unsere Wälder sei, denn schließlich müssen auch unsere Wälder bewirtschaftet werden, greift leider nicht. Schön wäre es und vor allem ökologisch sinnvoll, wenn Abfallholz aus unseren Wäldern direkt für die Herstellung unseren Papiers verwandt würde. Aus Kostengründen passiert eben dieses nicht. Denn es ist für die Papierindustrie billiger, große Waldbereiche in Skandinavien und Kanada abzuholzen, anstatt unsere Wälder zu durchforsten.

Der Einsatz von Recyclingpapier hat sich von 1985 bis 1996 von 12 auf 36 % verdreifacht, stagniert aber seitdem, obgleich sich die Qualität des Recyclingpapiers erheblich verbessert hat. Die Zeiten minderwertiger Papierprodukte, die in kürzester Zeit braun und unansehnlich werden und sich zur Archivierung nicht eignen, gehören der Vergangenheit an. Kopierer, Drucker und FAX müssen reibungslos funktionieren, das weiß jeder Papierhersteller. Heute gilt: Recyclingpapier kann auf allen gängigen Kopierern, Faxgeräten und Druckern genutzt werden.

  • Es eignet sich für Digitaldruck.
  • Es ist urkundentauglich.
  • Es ist alterungsbeständig und damit archivierbar.
  • Es wird immer Einzelfälle geben, wo eine begründete Entscheidung für Frischfaserpapier fällt.Das Alltagsgeschäft erfordert dieses nicht. Hier können Sie, wenn Sie für Ihren Arbeitsbereich Papier bestellen, einen Beitrag zu mehr Umweltschutz in der Verwaltung treffen.





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