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Fairer Café

Im November 2001 bildeten drei TeilnehmerInnen bei der Zukunftskonferenz den Arbeitskreis "Förderung der Kultur". Bei einem ersten Treffen im Dezember 2001 waren zwei Sachen schnell klar. Um eine sinnvolle, nachhaltige Arbeit zu gestalten, mussten möglichst viele der Brühler kulturtreibenden Vereine eingebunden werden. Und es sollte der Arbeitskreis eine etwas gefälligere Bezeichnung bekommen. Ein anderer Name war schnell gefunden und die "AG Brühler Kultur" wurde geboren.
fair gehandelter Kaffee aus Brühl
Großbildansicht fair gehandelter Kaffee aus Brühl

Zu einem ersten Treffen im Januar 2002 fanden sich über 20 Brühler Vereine und Institutionen ein.

Seitdem hat die AG Brühler Kultur einiges geleistet: Egal ob Bürgeranträge, Ausstellungen oder Agenda-Markt, die AG Brühler Kultur ist vertreten. Aber Kultur ist mehr: Kultur ist die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Ausdrucksformen, die die Werte einer Gesellschaft wiederspiegeln. Darum war die AG Brühler Kultur auch sofort von der Idee begeistert, gemeinsam mit dem Agenda-Büro der Stadt eine Veranstaltung zur Förderung des Brühl-Cafés zu organisieren.

Ziele der Veranstaltung waren die Bewerbung des Brühl Café, die Darstellung des vielfältigen kulturellen Angebots in der Stadt Brühl und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Brühl, die Darstellung gesellschaftspolitischer Themen (Förderung des fairen Handels und nachhaltigen Konsums) sowie die Kooperation mit anderen AgendaAkteuren.

Mit diesem Kaffeefestival wurde somit ein Bogen gespannt vom nachhaltigen, fairen Kaffee-Anbau in Südamerika zur Kultur vor Ort in Brühl. Bei der Planung der Veranstaltung hat sich der Grundsatz bestätigt: "Ein Kopf - eine gute Idee, viele Köpfe - viele gute Ideen!" Herausgekommen ist ein buntes, einmaliges Programm für die ganze Familie: Die BesucherInnen konnten im Innenhof Lesungen, Musik, Sketche und Theater genießen. Das alles beim Genuss von Brühl Café und Kuchen. Außerdem wurden ein "Kaffee" -Flohmarkt, eine Kaffeeausstellung (Produktion bis Konsum), ein Verkaufsstand "Der faire Frühstückstisch" , Aktivitäten für Kinder (Pflanzen von Kaffeebäumchen, Mal- und Bastelaktion) und ein Gewinnspiel organisiert. Die Resonanz war überwältigend: Während der vierstündigen Veranstaltung waren ständig zwischen 100 und 150 Besucherinnen und Besucher im Rathaus-Innenhof anwesend. Das Publikum war durchweg begeistert.

Rückblickend kann man sagen, dass die Zielsetzungen erfüllt wurden. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Belange gesellschaftspolitischer Themen mit einem entsprechenden Rahmenprogramm eine wesentlich größere Öffentlichkeit erreichen können.

Der Weihnachtsbasar von Terre des hommes

Für viele Ratsfrauen und Ratsherren zählt es zu den Pflichtveranstaltungen. Sie verkaufen Lose auf dem Weihnachtsbasar von Terre des hommes. Die Stadt Brühl unterstützt den jährlichen Basar mit der kostenlosen Bereitstellung der Rathausgalerie. Es werden Fair gehandelte Produkte u.a. aus Indien, den Philippinen, Afrika und Südamerika verkauft. Mit dem Erlös hilft Terre des hommes Projekten, mit denen Kinder vor Kinderarbeit, vor Prostitution und Soldatentum geschützt werden.

Auch Kirchen handeln Fair

Der Verein "Unterwegs - Ökumenische Initiative für eine gerechtere Welt e.V." setzt sich seit 10 Jahren mit Informationen und dem Verkauf von Fair gehandelten Waren für gerechte Welthandelsstrukturen ein. Unterwegs e.V. betreibt im Pfarrheim von St. Margaretha den Eine-Welt-Laden.

Ehrenamtliche Kräfte verkaufen Tee und Kaffee, Kleidung und Schokolade, Holzspielzeug und Schmuck. Mit dem Erlös werden unter anderem ein Schulprojekt in Tansania und ein Straßenkinderprojekt in Brasilien unterstützt. Die Parteien unterstützen den Eine-Welt-Laden, indem sie ihn zu ihren Festen einladen und Verkaufsmöglichkeiten anbieten.

Auch die Aktion "Hilfe für die Dritte Welt Brühl-Ville e. V" handelt Fair. In ihrem umfassenden Sortiment finden sich unter anderem Kaffee, Tee und Kakao. Und auch hier gilt, alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion und des Fairen Handels engagieren sich ehrenamtlich.

*Ein Bericht der AG Brühler Kultur



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