kleine Rubrikillustration: Wirtschaft / UmweltRubrikillustration: Lokale Agenda

Go Future-Jugend beteiligen

Die Jugendlichen werden in der Zukunft leben, die die gesellschaftlich verantwortlichen Kräfte heute gestalten. Daher wurden sie insbesondere angesprochen, ihre Vorstellungen und Erwartungen in die Zukunftsplanungen der Stadt einzubringen und waren auf der Zukunftskonferenz selbst mit einer eigenen Gruppe vertreten. Sie brachten die Ziele "Jugendtreffs in allen Stadtteilen" und "Veranstaltungen für die Jugend" ein.

Darüber hinaus wurde das Thema "Jugend" in verschiedenen Arbeitskreisen aufgegriffen, von denen folgende Aufgaben für die Zukunft formuliert wurden:

  • neue Angebote im Jugendzentrum,
  • dezentrale Jugendtreffs, 
  • mehr Sport- und Musikveranstaltungen, 
  • Anwerbung eines Modehauses für Jugendliche, 
  • Ausbildungsplätze schaffen, 
  • Ansiedlung eines Jugendpubs, 
  • Sprachunterricht zur Verbesserung der Integration, 
  • Anwerbung der Waldjugendspiele.

Räume für Mädchen - Räume für Jungen

Nachhaltig wird besonders dort gehandelt, wo die Interessen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen die Grundlage und das Bewegungsmoment für planerisches Handeln wird. Die frühzeitige Einbindung von Kindern und Jugendlichen in gesellschaftliche Planungs- und Gestaltungsprozesse ist zudem gelernte und gelebte Demokratie. Mit den Planungsprojekten "Wir nehmen unsere Zukunft in die Hand" und "Raus aus dem Haus - Mädchen planen Stadt" wurden Jugendlichen in zwei Projekten angeboten, eigene Planungskompetenzen zu entwickeln und ihre Vorstellungen von jugendgerechter Raumplanung zu formulieren.

Mit dem Mädchen-Projekt "Raus aus dem Haus - Mädchen planen Stadt" wurden die spezifischen Interessen von Mädchen und ihre Sicht offen gelegt. Im Rahmen der Zukunftskonferenz fragte die Gleichstellungs-beauftragte "Wie sehen die Mädchen die

Plätze der Stadt", und erarbeitete mit 10- bis 12-jährigen Mädchen einen Plan, wie ein öffentlicher Raum aus Mädchensicht zu gestalten ist.

Kinder planen ihren Spielplatz

Bereits seit 1997 werden Kinder bei der Planung ihrer Spielplätze beteiligt. Alle Kinder im Alter von 6 - 10 Jahren, die im direkten Einzugsgebiet des zukünftigen Spielplatzes wohnen, werden schriftlich zu einem Treffen eingeladen. Dort werden mit den Kindern ihre Wünsche hinsichtlich der Spielplatzgestaltung und der Ausstattung besprochen. Die Wünsche werden hinsichtlich der Realisierbarkeit (Kosten, Sicherheit etc.) gewichtet und in die Planung eingearbeitet.

Agenda-Preis für die "AG JGR 2002"

Der Jugendgemeinderat (JGR) in der Stadt Brühl versteht sich als Sprachrohr der Jugendlichen, die in Brühl leben sowie in Brühl zur Schule gehen. Er hat insbesondere die Aufgabe, Rat und Verwaltung in allen Angelegenheiten, die Jugendliche betreffen, durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen zu beraten. Und er ist berechtigt, einen Vertreter/eine Vertreterin in den Schulausschuss und in den Jugendhilfeausschuss zu entsenden. Vorbereitet wurde die Wahl durch die "Arbeitsgruppe Jugendgemeinderat 2002", die ein Wahlprogramm erarbeitet und die Wahl organisiert hat. Für dieses Engagement ist die Arbeitsgruppe mit dem Agenda-Preis 2002 ausgezeichnet worden.

"Der Jugendgemeinderat steht für einen jugendorientierten Konsultationsprozess. Er schafft die Möglichkeit, demokratische Strukturen kennen zu lernen, in der Kommunalpolitik bei jugendspezifischen Themen mitzuwirken und Interessen und Ideen selbst einzubringen," so begründete der Rat die Auszeichnung mit dem Agenda-Preis und zeigte so, dass die Einmischung und Mitwirkung der Jugendlichen am politischen Geschehen (Be-)Achtung und Anerkennung in Brühl findet.





EkoZet

Logo EkoZet Rhein-Erft-Kreis

EkoZet Rhein-Erft-Kreis

Das EkoZet des Rhein-Erft-Kreises ist ein unabhängiges Informationszentrum, das sich zum Ziel gesetzt hat, den neusten fachlichen und technischen Stand zur energieeffizienten Verwendung von Materialien, Verfahren und Anlagen zu vermitteln. Dabei sind Energieeffizienz und Energieversorgung die Kernthemen, mit Schwerpunkt im Bereich Bauen, Sanieren und Wohnen.

Kontakt:

Fachbereich Bauen und Umwelt

Frank Ohlmeyer
Uhlstraße 3 (Zi. A 127)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-5141
Fax: 02232 79-5190
verschlüsselte Mailadresse

Fachbereich Kultur

Roland Mohlberg
Steinweg 1 (Zi. B 320)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-2630
Fax: 02232 79-2690
verschlüsselte Mailadresse


Konzerngrafik Link zu den Internetseiten der Stadtwerke Brühl GmbH Link zu den Internetseiten der Gebausie - Gesellschaft für Bauen und Wohnen GmbH der Stadt Brühl

Verkehrsbehinderungen

In Brühl Veranstaltungskalender - Link zur Internetseite

www.12plus.bruehl.de - Link zur Internetseite www.12plus.bruehl.de
Soziale Stadt Brühl-Vochem - Link zur Internetseite Soziale Stadt
Integration Brühl - Link zur Homepage Integration Brühl
Projekt 70 Jahre danach. Generationen im Dialog