Klimabündnis
Lebenswichtiges und Unwiederbringliches droht zu verschwinden. Denn jede Minute wird - auch für unseren Konsum eine Urwaldfläche abgeholzt, die der Größe von 50 Fußballfeldern entspricht. Dadurch wird dieser Planet jeden Tag um rund 50 Tier- und Pflanzenarten ärmer. Die letzten Naturvölker mit ihrem traditionellen Wissen, unbekannte Heilpflanzen, nie erkannte Tiere, natürliche Laute und Gerüche sterben mit den Urwäldern des Südens.
Weltweit engagieren sich Städte im Klimabündnis. Dem Motto folgend: "Global denken - Lokal handeln" ist die Stadt Brühl im Oktober 1995 beigetreten. Damit hat sich die Stadt verpflichtet, treibhausrelevante Gase im kommunalen Bereich weitgehend zu reduzieren, Tropenholz im kommunalen Bereich zu vermeiden und die Interessen der Indianervölker an der Erhaltung des tropischen Regenwaldes zu unterstützen.
Im März 2001 zeigte die Stadt Brühl im Rahmen der Lokalen Agenda die Ausstellung des Klimabündnis "Indianische Völker schützen die Umwelt" und stellte das Leben der Ashaninka vor. Dieses Indianervolk engagiert sich auf allen Ebenen für den Erhalt des Regenwaldes, organisiert Schulungen zur Wiederaufforstung und zu Landrechtfragen und unterstützt Bürgerkriegsflüchtlinge bei der Rückkehr in ihre ursprünglichen Siedlungen.




