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Wege in die Stadt

Die Stadt Brühl hat viele Gesichter. Dazu gehören die Schlösser Augustusburg und Falkenlust, die Ville-Seen, der historische Marktplatz mit einer intakten und gut entwickelten Innenstadt und eine Vielzahl denkmalgeschützter Gebäude. Dem steht im Nordosten ein expandierender Gewerbe- und Industriekomplex gegenüber.
Fotomontage mit Bäumen Kreisverkehr Comesstraße
Fotomontage mit Bäumen Kreisverkehr Comesstraße

Verkehrsknotenpunkte, Hochspannungsleitungen, Auskiesungs- und Abgrabungsmaßnahmen und Industriebauten ohne architektonischen Reiz bestimmen das Erscheinungsbild des Ortseinganges. Insbesondere wer sich der Stadt vom Norden her nähert, erkennt die besondere Qualität der Schloss- und Kulturstadt zunächst nicht. Daher beauftragte der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung im Januar 2000 den Bürgermeister mit der Überplanung und der Gestaltung der Ortseingänge.

Mit folgenden Maßnahmen leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Stadtökologie:

  • Gestaltung des Ortsbildes durch klare Abgrenzung zwischen Stadt und umgebender Landschaft,
  • Gestaltung und Ergänzung des Grüngürtels,
  • Kleinklimatische Verbesserung für angrenzende Ortsteile,
  • Biotopvernetzungsfunktion in die Stadt,
  • Schaffung von Torsituationen beim Übergang Stadtrand/Stadt.

Fotomontage mit Bäumen Kölnstraße am Eisenwerk
Fotomontage mit Bäumen Kölnstraße am Eisenwerk

Im Jahr 2000 beteiligte sich die Stadt Brühl mit einem Beitrag zu stadtverträglicher Mobilität am Landeswettbewerb "Nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte 2000", und wurde für ihr vorbildliches Mobilitätskonzept ausgezeichnet. Das Preisgeld von 102.000 €, so beschloss der Rat im November 2000, wurde als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung im Rahmen der Lokalen Agenda 21 für das Projekt "Wege in die Stadt - Gestaltung der Ortseingänge der Stadt Brühl" bereitgestellt.

Die Projektidee ist, durch den im wesentlichen nach dem zweiten Weltkrieg entwickelten Teil der Stadt einen eindeutigen, wiedererkennbaren Weg in die gewachsene Kernstadt zu geben. Als bestimmendes Gestaltungselement sollen Reihen von Säuleneichen die Wege in die Stadt signalisieren.

Als wichtiger erster Abschnitt des Projektes wurde der Bereich des Kreisverkehrs und der von Norden über die Kölnstrasse in die Stadt führende Weg durch Säuleneichen und Gruppen von Ahorn und Linden gestaltet. Am Kreisverkehr "Eisenwerk" wurden in der Kölnstraße 30 Säuleneichen, 5 Spitzahorne und 4 Linden gepflanzt, zudem eine Fläche von über 1.500 m² mit bodendeckenden Gehölzen. Eine Fortsetzung der Bepflanzung gemäß des entwickelten Konzeptes ist für 2004 vorgesehen.

Eine detaillierte Darstellung des Projektes "Wege in die Stadt" finden Sie in den "Beiträgen zur Stadtentwicklung Nr. 13, Hrsg. Stadt Brühl, 2002", zu erhalten im Fachbereich Stadtentwicklung, Rathaus A, Tel.: 02232/79-5060.





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