Zukunftskonferenz
Alle gesellschaftlichen Gruppen
Alle gesellschaftlichen Gruppen, Initiativen und Verbände waren eingeladen, einen Vertreter, eine Vertreterin in die Zukunftskonferenz zu entsenden. Als Planungsgruppe wirkte der Lenkungskreis Lokale Agenda, in dem alle Ratsfraktionen vertreten sind. Kinder und Jugendliche erhielten über den Agenda-Briefkasten die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Erwartungen in die Zukunftsplanungen einzubringen. Denn sie sind es, die in der Zukunft leben, die Politik und Verwaltung heute gestalten.
Gefragt war das Wissen, die Kompetenz und die Kreativität der Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen. Eingeladen wurde die Lehrerin wie der Schüler, der behinderte Mann wie die Geschäftsfrau, der Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaftler, die Politikerin wie die ehrenamtlich Tätige. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden so ausgewählt, dass sie einen repräsentativen Querschnitt des Gemeinwesens darstellten. Denn jede Gruppe hat einen eigenen Blick auf die Stadt und bringt sich mit eigenen Vorstellungen in die Stadt ein.
Gemeinsamkeiten herausarbeiten
Dazu Bürgermeister Michael Kreuzberg in der Eröffnungsrede:"Ich lade Sie ein, dieses Wochenende zu nutzen, die Gemeinsamkeiten in dieser Stadt herauszuarbeiten. Über das, was uns trennt, wird oft und gerne gesprochen, und es gehört insbesondere zum politischen Alltag dazu. Aber die beste aller möglichen Zukünfte dieser Stadt können wir nur gemeinsam, nur im gesellschaftlichen Konsens realisieren. Diese Chance haben wir heute. Heute darf ich Vertreterinnen und Vertreter aller gesellschaftlichen Gruppen begrüßen, alle Sichtweisen, alle Blickwinkel in dieser Stadt sind vertreten. Und wenn ich bei meiner Begrüßung keinen Teilnehmer, keine Teilnehmerin persönlich anspreche, dann will ich Ihnen damit zeigen, dass die Sichtweise und die persönliche Lebenserfahrung eines jeden in dieser Runde gleichermaßen zählt."
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Miteinander reden und einander zuhören, gemeinsam in die Zukunft schauen, für die Sache streiten und Verantwortung übernehmen für den gemeinsamen Weg, das sind die wichtigsten Regeln bei der Erarbeitung einer Lokalen Agenda. Denn nur was gemeinsam erarbeitet und im Konsens entschieden wird, bietet eine tragfähige Basis für den gemeinsamen Weg in die Zukunft.
In der Zukunftskonferenz wurden die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Stadt Brühl untersucht, die von allen TeilnehmerInnen gemeinsam getragenen Ziele herausgearbeitet und zu diesen Maßnahmeplänen formuliert.
Arbeitsschritte
Die jeweils etwa dreistündigen Arbeitsschritte waren:
- Rückblick in die Vergangenheit
- Gegenwart (1) - externe Trends
- Gegenwart (2) - Stolz und Bedauern
- Die Zukunft entwerfen
- Gemeinsame Ziele herausarbeiten
- Maßnahmen planen
Tisch 1: Rat und Verwaltung
Tisch 2: Jugendbeteiligung
Tisch 3: Familie, Frauen, Seniorinnen, Bildung
Tisch 4: Umweltschutz, Gesundheit, Eine-Welt
Tisch 5: BürgerInnenvertretung, Kirchen
Tisch 6: Dienstleister, Tourismus
Tisch 7: Wirtschaft, Arbeit, Sport
Tisch 8: Kunst, Kultur, Medien
Die Ergebnisse der Zukunftskonferenz spiegeln den Verlauf wider, aus dem sich die Ziele und Maßnahmenkataloge entwickelt haben.
Downloads:
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Agendabericht 2004 (Langfassung)
(pdf, 13 MB) -
Protokoll Zukunftskonferenz
(pdf, 92,33 KB) -
Kurzprotokoll Zukunftskonferenz
(pdf, 75,15 KB) -
Heft Jecke Fairsuchung
(pdf, 1,43 MB)



