Illustration links: Schloss AugustusburgIllustration rechts: Schloss Augustusburg

Integriertes Stadtentwicklungskonzept - Fortschreibung Rahmenplanung Innenstadt

Die Stadt Brühl möchte auf Basis einer städtebaulichen Bestandsaufnahme mit räumlichen Potentialen und Defiziten Entwicklungsmaßnahmen erarbeiten und ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Brühler Innenstadt erstellen. Dieses Konzept dient als Grundlage und Steuerinstrument einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
Projekte und Maßnahmen der Rahmenplanung Innenstadt
Großbildansicht Projekte und Maßnahmen der Rahmenplanung Innenstadt; Bildquelle: DSK GmbH

Das ISEK ist die Fortschreibung der Projekte, die bisher unter der Überschrift "Rahmenplanung Innenstadt" entwickelt und realisiert wurden. Es legt Entwicklungen und Ziele für einen bestimmten Bereich fest und gibt Anreize zu Gestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen innerhalb des Stadtzentrums.

Wurden seit 2010 bereits zahlreiche Straßen und Plätze in der Innenstadt neu gestaltet und aufgewertet, so werden in den nächsten Jahren weitere bedeutsame Projekte (wie z.B. der neue Rathausanbau im Steinweg einschließlich der Neugestaltung des Janshofs, die Errichtung einer Sport- und Begegnungsstätte an der Clemens-August-Schule, das Wickegelände, der alte Friedhof und die Erweiterung der Radstation am DB-Bahnhof) folgen.

Was ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)?

Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept ist ein strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument der Stadtentwicklung und ergänzt zunehmend die konkrete Bauleitplanung.
Es beruht auf einer ganzheitlichen Betrachtung eines städtischen Teilraumes bzw. eines Stadtquartiers, wie beispielsweise des innerstädtischen Teilraums. Mit seiner Hilfe können städtebauliche, funktionale oder sozialräumliche Defizite und Anpassungserfordernisse für einen Stadtteil aufgezeigt und bearbeitet werden.
Die integrierte Handlungsstrategie beruht auf einer Schwächen- und Potenzialanalyse. Neben einer Bestandsaufnahme enthält das Konzept die Beschreibung einer Gesamtstrategie und beschreibt wesentliche Handlungsfelder und Maßnahmen, die geeignet sind, die Gebietsentwicklung positiv zu beeinflussen.
(Quelle: www.kommunen-in-nrw.de)

Wozu ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)?

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen, wie die in einem ISEK aufgenommenen Maßnahmen, können zum Teil durch Städtebaufördermittel subventioniert werden.
Dies setzt eine Bündelung von Maßnahmen voraus, die einer Förderung bedürfen, was wiederum der Stadt in Gänze zu Gute käme, da viele Projekte parallel entwickelt werden können. Seit dem Jahr 2008 sind integrierte Entwicklungskonzepte in Nordrhein-Westfalen eine verpflichtende Grundlage für alle Teilprogramme der Städtebauförderung.
Die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) aus Bonn ist mit der Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts für die Brühler Innenstadt beauftragt. Teilnahme und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an BürgerWerkstätten sind dabei sehr willkommen, um auch auf alltägliche innerstädtische Mängel und Berücksichtigungsaspekte in diversen Bereichen hinzuweisen, damit diese Aspekte im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Beachtung finden.
Die Bearbeitung des ISEK wird voraussichtlich noch bis Dezember 2017 andauern, so dass Anfang 2018 das Stadtentwicklungskonzept dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann.
Auf Grundlage des ISEK soll dann in der ersten Jahreshälfte 2018 ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Köln gestellt werden. Sobald der Förderantrag positiv beschieden ist, kann die weitere Projektplanung erfolgen.





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Kontakt:

Abteilungsleiter Stadtplanung

Karsten Kaiser
Uhlstraße 3 (Rathaus, Zi. A 119)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-5100
Fax: 02232 79-5190
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