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Gestaltung Bahnhofsumfeld

Die unmittelbare Umgebung des historischen Bahnhofsgebäudes bedarf vor dem Hintergrund der exponierten Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Welterbestätten einer städtebaulichen Neuordnung, Aufwertung und Umgestaltung.
Saniertes Bahnhofsgebäude kurz vor der Fertigstellung
Großbildansicht Saniertes Bahnhofsgebäude kurz vor der Fertigstellung

Nach der baulichen und denkmalpflegerischen Sanierung des Bahnhofsgebäudes wird auch weiterhin das Ziel verfolgt, auch das Umfeld des Bahnhofes neu zu gestalten.

Der Brühler Stadtrat hatte im April 2009 eine Entwurfsplanung zur Umgestaltung des Brühler Bahnhofs und des Bahnhofsumfeldes im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten beschlossen. Im anschließenden Abstimmungsprozess mit den beteiligten Behörden konnte über den Entwurf aber keine Einigung erzielt werden. Beauftragt wurde nur die Sanierung des Bahnhofsgebäudes

Neues Konzept

Bahnhofsgebäude, Vorplatz und Radstation in Planung als Modellskizze Architekturbüro Büder + Menzel
Großbildansicht Bahnhofsgebäude, Vorplatz und Radstation in Planung als Modellskizze Architekturbüro Büder + Menzel

Ein neues Konzept zur Umgestaltung wurde dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 20.11.2014 durch den Brühler Architekten Manfred Menzel (Architekturbüro Büder + Menzel) vorgestellt. Anders als in der zunächst favorisierten Variante wird die Buswendeschleife nun in den Bereich der nördlich an den Bahnhof angrenzenden Grünfläche eingeplant. Dort mussten in den letzten Jahren zahlreiche Bäume gefällt werden, sodass die Fläche auch aus städtischer Sicht für den Busverkehr genutzt werden kann.

Das Land NRW hatte eine solche Planvariante favorisiert, weil durch die Busverlagerung der Bahnhofsvorbereich und die Blickbeziehung zwischen Schloss und Bahnhof verbessert werden könnte.

Die Planung umfasst neben der Sanierung des Bahnhofsgebäudes, die kurz vor der Fertigstellung steht, folgende Bausteine:

  • die gestalterische Aufwertung und Erneuerung der Verkehrsflächen vor dem Bahnhof und Betonung der Sichtachse zwischen Bahnhof und Schloss Augustusburg;
  • die Neuordnung der öffentlichen Verkehrsfunktionen und Schaffung einer Buswendeschleife außerhalb der Sichtachse zwischen Bahnhof und Schloss;
  • die bauliche Erweiterung der Radstation inkl. des Neubaus eines Toiletten- und Kioskgebäudes;
  • die barrierefreie Umgestaltung der Bahnsteigzugänge durch Senkrechtaufzüge.
Das Kostenvolumen wird auf gesamt 5,24 Mio. € geschätzt und gliedert sich wie folgt:
  • 1,63 Mio. € Verkehrsanlagen inkl. Platzgestaltung
  • 1,37 Mio. € Hochbaumaßnahme Umbau - Radstation
  • 1,48 Mio. € Senkrechtaufzüge
  • 0,76 Mio. € Planungskosten
Der Fördersatz im Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" beträgt 66 %, städtische Eigenmittel 33 % = 1,75 Mio. €.

Gestaltungsplan Bahnhofsvorplatz Brühl
Großbildansicht Gestaltungsplan Bahnhofsvorplatz Brühl





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Abteilungsleiter Stadtplanung

Karsten Kaiser
Uhlstraße 3 (Rathaus, Zi. A 119)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-5100
Fax: 02232 79-5190
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