Museen und Sehenswürdigkeiten

Max Ernst Museum Brühl

Max Ernst (*1891 in Brühl, †1976 in Paris) gehört zu den Begründern des Surrealismus und gilt als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 2005 wird im ehemaligen, 1844 erbauten, Brühler Pavillon das Max Ernst Museum in unmittelbarer Nähe zum Schloss Augustusburg eröffnet. Es ist das weltweit einzige Museum, das dem umfangreichen Werk des Künstlers gewidmet ist. Schwerpunkte der Ausstellung sind unter anderem Skulpturen aus dem Besitz von Max Ernst sowie eine umfassende grafische Sammlung. Ganzjährig finden zudem Wechselausstellungen mit bedeutenden Kunstschaffenden der Vergangenheit und Gegenwart im Museum statt. Comesstraße 42/Max Ernst Allee 1

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http://www.maxernstmuseum.lvr.de/de/startseite_1.html


Max Ernst Geburtshaus
Fantasie Labor

Das zweieinhalbgeschossige Gebäude wird 1885 im spätklassizistischen Stil errichtet. Es ist das Geburtshaus des berühmten Surrealisten Max Ernst. Seit Juli 2012 finden in dem dort neu gegründeten Fantasie Labor des Max Ernst Museums Brühl die Praxiskurse der Museumspädagogik statt. So können Kunstbegeisterte aller Altersgruppen ihre schöpferischen Kräfte erproben und die eigenen Talente ungezwungen erforschen. Die Angebote orientieren sich an der Vielfalt der Techniken, die Max Ernst innovativ nutzte sowie an den künstlerischen Themen der Wechselausstellungen. Eine Besichtigung ist nur von außen und auf dem Hof möglich. Schlossstraße 21

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www.maxernstmuseum.lvr.de

 

Max Ernst Brunnen

Vor dem heutigen Rathaus finden Sie eine 1971 errichtete Brunnenanlage mit Bronzeskulpturen, die der Künstler seiner Geburtsstadt überlassen hat.
Uhlstraße 3


Brühler Keramikmuseum

Das kleine Museum finden Sie in einer vorbildlich sanierten ehemaligen Stellmacherei aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Vom 7. Jahrhundert bis zum großen Stadtbrand im Jahr 1530 existieren im Brühler Raum zahlreiche Töpferwerkstätten. Sie produzieren Nutzgeschirre, die auf sämtlichen europäischen Märkten eine begehrte Handelsware sind. Die ausgestellten Badorfer, Pingsdorfer und Brühler Gefäßkeramiken zählen zu den bedeutenden Kulturgütern des Rheinlandes. Im 13. Jahrhundert vollzieht sich im deutschsprachigen Raum der epochale Stilwandel von der Romanik zur Gotik. Für die rheinische Töpferkunst lässt sich dieser Wandel in der Töpferstadt Brühl besonders reich und anschaulich belegen. Die Zierde des Keramikmuseums ist ein Kräutergarten nach mittelalterlichem Vorbild. Sehr reizvoll ist die Museumsgastronomie mit Innen und Außenbetrieb.

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www.bruehler-museumsinsel.de

 

Museum für Alltagsgeschichte – Günter Krüger Haus –

Das um 1744 errichtete Fachwerkhaus gehört zu den ältesten Häusern Brühls. 1993/94 wird das bedeutende Baudenkmal originalgetreu wiederhergestellt. Gewidmet ist das hier beheimatete Museum für Alltagsgeschichte jenen Menschen, die im Schatten von Schloss Augustusburg lebten und arbeiteten. Ihr Leben, ihr tägliches Brot, historische Handwerke, Riten und Gebräuche stehen im Mittelpunkt der ungewöhnlichen Präsentation. Die von dem Brühler Künstler Günter Krüger entwickelte Museumskonzeption macht die facettenreichen Lebensbedingungen der arbeitenden Bevölkerung in einer sehenswerten Dauerausstellung sowie in kleinen Wechselausstellungen erlebbar. Ziel ist es, das Museum als Pendant zum kurfürstlichen Lustschloss Augustusburg zu positionieren und so ein Gegengewicht zum dort zelebrierten „ewigen Sonntag" der Geschichte zu schaffen.

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www.bruehler-museumsinsel.de

 

Kaiserbahnhof

Der Kaiserbahnhof im Stadtteil Kierberg gilt als eines der schönsten Bahnhofsgebäude Deutschlands. Die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (RhE) errichtet das Empfangsgebäude Bahnhof Kierberg-Brühl 1877 als repräsentative Haltestelle an der Strecke Kalscheuren-Euskirchen, später als Eifelstrecke bezeichnet, im Stil einer großbürgerlichen Villa mit Renaissance-Elementen. Mit seinen Laubengängen und Terrassen, einem Aussichtsturm, einem Musik-Pavillon sowie großzügig angelegten Parkanlagen ist dieses als "Vergnügungsstation Kierberg" bis zum 1. Weltkrieg ein beliebtes Ausflugsziel für den Kölner Mittelstand. Seine aufwändige Gestaltung und den Namen verdankt er Kaiser Wilhelm I. Der Bahnhof dient ihm als Zwischenhalt seiner jährlichen Besuche der Herbstmanöver in der Eifel. Von hier aus fährt er mit der Kutsche über die Kaiserstraße zur Übernachtung nach Schloss Augustusburg. Der Kaiserbahnhof mit Gastronomiebetrieb ist wegen der besonderen Lage seit mehr als einem Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel. Die Besichtigung von außen ist ganzjährig möglich.

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www.kaiserbahnhof-bruehl.de

 

Wasserturm Brühl

Gerade in den Abendstunden ist der beleuchtete Turm unübersehbar. Im Westen der Stadt ragt das Wahrzeichen über den Wipfeln des Naturparks Rheinland hervor. Man kann es sich kaum vorstellen, doch hier wohnen und arbeiten Menschen unter 1.500 cbm Wasser! Der Bau des etwa 45 m hohen Wasserturms mit seinem Vorratsbehälter – auch Gabjei-Turm genannt– wurde nach den Plänen des Architekten Wolfgang Beyer 1950 beschlossen und umgesetzt. Er liegt im Zentrum der Wasserversorgung und beliefert neben den privaten Abnehmern auch die Industrie. Der Turm ist aufgeteilt in Gastronomie mit Biergarten im Erdgeschoss, Wohnen bis zur 4. Etage, Trockenboden und einem Leerraum für den wassertechnischen Betrieb. Der Wasserturm Brühl ist ein beliebter Ziel- und Ausgangspunkt für die Naherholung. Eine Turmbesteigung ist nicht möglich,nur Außenbesichtigung.

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www.wasserturm-bruehl.de

 

Schallenburg

Als Teil der „Rheinischen Bucht“ liegt Brühl in einer der wasserburgenreichsten Regionen Deutschlands. Mehr als fünfzig Burgen, Schlösser und Herrensitze säumen die Region an Rhein und Erft. Auch wenn bei einigen Schlössern und Burgen der Blick nur aus den Parkanlagen auf die historischen Gebäude gestattet ist, lohnt sich dennoch ein Besuch.
Tipp: Das Ticket- & Tourismus-Center brühl-info informiert Sie gerne über die eigens entwickelte Fahrradroute zu den Burgen und Schlössern der Region!
Die Schallenburg in Brühl-Schwadorf besitzt noch das alte, mit Wasser gefüllte Grabensystem und besteht aus einer Hauptburg auf einer Insel und einem kleinen, nach Süden anschließenden Fachwerkbau, dem Wirtschaftshof. Die spätgotische Burg wurde im 15. Jahrhundert durch die Familie Schall von Bell erbaut, 1694 erfolgte der Anbau der dem Wirtschaftshof zugewandten Seite des Hauptflügels, der barocke Akzente enthält. Der Park und die Wirtschaftsgebäude wurden im 19. Jahrhundert angelegt. Sie zählt zu den wenigen noch bewohnten Wasserburgen im Rheinland. Eine Besichtigung der Burganlage ist nicht möglich.

Stadt Brühl

Uhlstraße 3

50321 Brühl

telefon:02232 79-0

fax:02232 48051