Fahrbahndecke in der Heinrich-Esser-Straße wird komplett erneuert

Die Bautätigkeiten in der Heinrich-Esser-Straße sind fast abgeschlossen. Die Wasserleitung ist eingebracht und angeschlossen. Der neue Hauptkanal ist verlegt und die Grundstücksanschlussleitungen sind saniert bzw. erneuert und an den Hauptkanal angeschlossen. Auch der bergmännische Stollen ist zeitgerecht fertiggestellt und die Altkanäle sind verdämmt und teilweise entfernt worden.

Jetzt steht der Neubau der Straße als finaler und letzter Bauabschnitt an.

Bei den Aufbrucharbeiten wurde nun festgestellt, dass der gesamte Straßenaufbau unterschiedliche Aufbaustärken aufweist. Gerade im Bereich der punktuellen Aufbrüche war die für die Belastung der Heinrich-Esser-Straße erforderliche Aufbaustärke nicht vorhanden. Die verschiedenen Höhen waren trotz der vorab vorgenommenen Probebohrungen nicht erkennbar.

Würde man diesen Umstand ignorieren, könnte dies zur Folge haben, dass sich die alten Punktaufbrüche in der zukünftigen neuen Fahrbahndecke wieder als Setzungen bemerkbar machen und dann über die Fahrzeuge Lärm verursachen.

.Aus diesem Grunde haben sich der Straßenbaulastträger – Straßen.NRW und die Stadt Brühl darauf verständigt, die Gelegenheit zu nutzen und die gesamte Straße nach den Vorgaben von Straßen.NRW neu zu bauen.

Diese Maßnahme hat aus baulicher Sicht viele Vorteile. So erhält man z.B. in dieser viel befahrenen und insbesondere auch von LKWs genutzten Straße auf lange Zeit eine stabile und weitaus weniger schadensanfällige Deckschicht, die darüber hinaus zu einer nicht unerheblichen Lärmminderung und damit zu einer Verringerung der Störungen für die Anwohnerinnen und Anwohner führt.

Nachteil ist, dass durch die sehr aufwändigen Fräsarbeiten, die zur Abtragung der alten Fahrbahndecke erforderlich sind, die Heinrich-Esser-Straße voraussichtlich erst Ende Oktober wieder für den Verkehr frei gegeben werden kann.

Aufgrund bautechnischer Belange ist es darüber hinaus unumgänglich, dass die Straße an zwei Terminen für jeweils ca. zwei Tage unbefahrbar ist – auch für die Anlieger. Per Hauswurfsendung wurden diese informiert, dass die genauen Termine kurzfristig durch die Baufirma mitgeteilt werden. Ausweichparkplätze für diese Tage wurden angeboten.

Bürgermeister Freytag bittet um Verständnis für die Verlängerung der Maßnahme, die sinnvoll ist und letztendlich zu einer weiteren Verbesserung führt. „Wir freuen uns, dass die durch die Vollsperrung verursachten erheblichen Einschränkungen bald überstanden sind.“

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