Einführung des 10-Minuten-Taktes für die Stadtbahnlinie 18 verzögert sich

Um mit dem zweigleisigen Streckenausbau bis Brühl-Badorf den 10-Minuten-Takt der Stadtbahnlinie 18 bis Schwadorf zu ermöglichen, hat die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) die Stellwerke in Vochem, Schwadorf und Merten erneuern lassen. Vom 24. November bis zum 1. Dezember 2018 war bereits eine Streckentrennung und Ersatzverkehr geplant, um in dieser Zeit die Anlage in Betrieb zu nehmen und mit dem Fahrplanwechsel zum 9. Dezember den 10-Minuten-Takt bis Schwadorf zu verlängern. Wegen Softwarefehlern hat die Herstellerfirma nun kurzfristig den Termin abgesagt. Damit verzögert sich die geplante Einführung des 10-Minuten-Taktes zwischen Brühl Mitte und Schwadorf auf unbestimmte Zeit.
In einer Bauzeit von dreieinhalb Jahren wurde die Elektronik der drei Stellwerke zwischen Brühl Mitte und Waldorf komplett erneuert, da die alte Technik nicht mehr erweiterbar war. Bei einer internen Prüfung hatte die Herstellerfirma Fehler in der von ihr selber installierten Software entdeckt. Um sicherheitsrelevante Mängel auszuschließen, wird das Programm nun überprüft, damit es anschließend von den zuständigen Prüfstellen freigegeben werden kann. Erst wenn alle Software-Fehler beseitigt sind und die notwendige Freigabe ausgesprochen ist, kann die neue Stellwerkstechnik in Betrieb genommen werden.
Die zur Stellwerksinbetriebnahme geplante Streckentrennung entfällt nun zunächst ebenso wie der Start des nach Schwadorf verlängerten 10-Minuten-Taktes im Dezember. Somit fährt die Stadtbahn-Linie 18 bis auf Weiteres nach dem bisherigen Fahrplan. Ein neuer Termin für die Einführung der Stellwerkstechnik steht noch nicht fest.
Wenig begeistert zeigte sich auch Bürgermeister Dieter Freytag: „Nachdem es bisher immer hieß »alles im Plan« hat uns die überaus kurzfristige Absage der großen Technikfirma eiskalt erwischt – es sind sogar schon Fahrpläne gedruckt.“ Wie Freytag weiter erklärte, werde die Stadt Brühl mit Nachdruck darauf drängen, dass die Herstellerfirma alsbald einen verlässlichen Termin für die Inbetriebnahme nenne. Freytag brachte seine Enttäuschung zum Ausdruck: „Wir benötigen den 10-Minuten-Takt, daher brauchen wir einen baldigen und verbindlichen Termin.“

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